Andreas Kofler

ADAC Junior Cup

 

 

 


Maximilian Kofler

CIV Moto3

NEC Cup Moto3

 

 

 

Presseberichte

 

 

 

Verkauf

 

Präsentation von Andreas Kofler
Andreas Kofler.ppsx
Microsoft Power Point-Präsentation [1.8 MB]
Präsentation Maximilian Kofler
Maximilian Kofler.ppsx
Microsoft Power Point-Präsentation [6.3 MB]

Kofler achter in der Gesamtwertung der italienischen Moto3 Meisterschaft

Am vergangenem Wochenende vom 06.10.2017-08.10.2017 war das Finale der italienischen Meisterschaft im Autodromo de Vallelunga. Maximilian war vor diesem Rennen auf Position sieben der Meisterschaft und fuhr voll mit Selbstbewusstsein zum „Grande Finale“.  Die Strecke liegt 40 Kilometer nördlich von Rom. Aufgrund der südlichen Lage war das Wetter sehr schön und optimal zum Motorrad fahren.  Vallelunga war für Maximilian Kofler eine neue Strecke, welche er nur von Videos kannte. Der IXS Pilot fand sich jedoch schnell zu recht und konnte bereits im ersten Training mit den anderen Piloten mithalten.

 

Qualifying:

Im Qualifying hatte Kofler eine perfekte Runde und sicherte sich Position zehn für die Startaufstellung am Samstag und Sonntag. Dies war das beste Ergebnis in einem Qualifying für den jungen KTM-Pilot in diesem Jahr mit einem Rückstand von gerade mal 1,2 Sekunden.

 

Rennen:

Die beiden letzten Rennen der Saison verliefen für Maximilian nicht ganz nach Plan. Der IXS-Pilot aus Attnang-Puchheim hatte zwar gute Starts, fiel jedoch in beiden Rennen schnell zurück. Max fuhr die Rennen sehr zurückhaltend da er auf jeden Fall punkten wollte. Am Ende verliefen beiden Rennen gleich und Kofler beendete beide Läufe auf Position zwölf. Dies genügte für Platz achte der italienischen Moto3 Meisterschaft. Kofler ist somit der beste nicht Italiener in der gesamten Meisterschaft, und dass in seiner ersten kompletten Saison auf der Rundstrecke.

 

 Maximilian:

„Mit diesem Wochenende bin nicht ganz zufrieden da ich mir für die Rennen mehr erwartete. Jedoch bin ich überglücklich mit meiner Saison. Ich bin der bester nicht Italiener und neben dem Meister Nicholas Spinelli der einzige Fahrer der in jedem Rennen gepunktet hat. Ich möchte mich bei meiner ganzen Familien bedanken, bei meinem Vater Klaus, bei meiner Mutter Doris und meinem Bruder Andreas. Meine Familie macht es mir möglich meinen Traum zu leben und unterstützen mich mit allen Mitteln. Zudem bedanke ich mich bei allen Sponsoren, Helfern und auch bei allen Gönnern. Nun freu ich mich riesig auf das nächste Abenteuer, die Junioren Weltmeisterschaft in Valencia Mitte November. “

 

Den Endstand im Gesamtergebniss finden sie unter Dem Elf Logo

 

Kofler-Brüder am Podium in Assen im Junior Cup und NEC

Vergangenes Wochenende vom 29.09.2017 – 01.10.2017 waren wir in der Kathedrale des Motorsports am TT Circuit Assen. Maximilian machte dieses Wochenende einen Gaststart im ADAC Northern Europe Cup in der GP-Wertung. Andreas fuhr das Finale des ADAC Junior Cups. Für die beiden war es das zweite Mal in dieser Saison, dass sie in Assen ein Rennen fahren, da der Saisonauftakt dort stattgefunden hat.

Das Wetter war diesmal wieder typisch für Holland mit Sonnenschein, Regen und Nebel doch die beiden Attnanger konnten mit allen Verhältnissen gut umgehen.

 

Qualifying Maximilian:

Maximilian musste nach einem heftigen Sturz in Runde drei des Qualifyings von Platz 23. (inkl. Fahrer der englischen Meisterschaft) in das Rennen am Samstag gehen. Für das zweite Rennen zählte die schnellste Runde des ersten Rennens für die Startaufstellung.

 

Rennen 1 Maximilian:  

 

Mit falschem Setting für das Regenrennen am Samstag hatte der KTM-Pilot schwer zu kämpfen um ein gutes Ergebnis einfahren zu können. Am Ende war Maximilian siebter in seiner Wertung. Und hatte Startplatz 19 für Rennen 2.

 

Rennen 2 Maximilian:

 

Das zweite Rennen des 17-jährigen IXS-Pilot war 100 zu 1 zum ersten Rennen. Maximilian fand schnell in das Rennen und hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Max machte schnell viele Überholmanöver und fuhr bis auf Gesamtplatz 5 vor. In seiner Wertung beendete er das Rennen auf Position drei und fuhr so sein zweites Podium innerhalb von acht Tagen ein.

 

Rennen 1 Andreas:

 

Das erste Rennen wurde unter schweren Regen gestartet. Andreas wusste dass er einer der Stärkeren im Regen ist und ging somit voller Motivation in das Rennen. Der junge KTM-Fahrer machte schnell einige Plätze gut und fuhr bis auf Platz drei vor. Der 13-Jährige verteidigte diese Position souverän bis das Rennen vorläufig aufgrund von zu starken Regen abgebrochen wurde. Andreas fuhr somit sein erstes Podium auf der Rundstrecke ein.

 

Rennen 2 Andreas:

 

Das zweite Rennen fuhr A. Kofler auf Sicherheit. Sein Ziel für das letzte Rennen des Jahres war es nicht zu stürzen und Platz sieben in der Meisterschaft verteidigen. Am Ende wurde es Platz elf in diesem Rennen und der erstaunliche siebte Platz in der Jahreswertung. Andreas war in seiner ersten Saison auf Anhieb unter den Top Ten der Meisterschaft.

 

Maximilian:

 „Ich bin das ganze zweite Rennen über in einer riesen Gruppe gefahren, in der es zahlreiche Kämpfe und Überholmanöver gab. Das hat richtig Spaß gemacht. Am Ende konnte ich mich sogar durchsetzen und bin schließlich noch aufs Podium gekommen. Im ersten Rennen lief es nicht ganz so gut. Ich bin weit hinten gestartet und hatte im Regen Probleme. Aber jetzt kann ich wirklich zufrieden sein, wie das Wochenende schließlich ausgegangen ist, zudem möchte ich mich bei meinem Vater Klaus bedanken der dieses Wochenende sehr viel Stress hatte da er für mich und meinen Bruder die Mopeds richten musste. Auch nach meinem Sturz im Qualifying hatte er sowie mein Bruder Andreas und ich sehr viel Arbeit.

 

Andreas:

 „Ich bin neun Jahre lang Supermoto gefahren und fahre jetzt das erste Jahr auf der Rundstrecke. Nach meinem besten Qualifying-Ergebnis hatte ich einen guten Start und habe in der ersten Kurve reingehalten. Dann habe ich Johann überholt und später hat mir mein Papa angezeigt, dass ich etwas langsamer machen soll, weil hinter mir kein anderer Fahrer aus unserer Serie nah dran war. Kurz danach wurde auch schon abgebrochen. Ich bin super glücklich über meinen ersten Podestplatz und das bei diesen schwierigen Bedingungen, unglaublich. Ich möchte mich ebenfalls bei meinem Vater Klaus und meiner Mutter Doris für diese wunderbare Saison bedanken, ich bin über glücklich diesen Sport machen zu dürfen. Zudem noch bei allen Helfern und Sponsoren die mich über das Jahr unterstützt haben.

 

 

Kofler am Podest bei Regenrennen in Mugello

 

Vom 22.09.-24.09.2017 waren wir zum zweiten Mal in dieser CIV Saison in Mugello.

Mugello ist eine der schnellsten Rennstrecken weltweit und gehört auch zu den anspruchsvollsten.

Das Wetter an diesem Wochenende war vorwiegend trocken und warm, nur zum zweiten Lauf am Sonntagmittag wechselte das Wetter von trocken auf nass und Dauerregen.

An dieser Veranstaltung nahmen wieder zwei Wild-Card Fahren an den Rennen teil. Diesmal waren es die in der Junioren WM startenden Italiener Stefan Nepa (KTM) sowie Riccardo Rossi (Husqvarna).

 

Im Qualifying1 gelang Kofler eine gute Runde, mit der er seine persönliche Bestzeit in Mugello um 0,4 Sekunden verbessern konnte. Am Ende vom ersten Qualifying war der KTM-Pilot auf dem 13. Startplatz.

Im zweiten Qualifying (Q2) gelang dem Attnang-Puchheimer eine ähnlich schnelle Runde, konnte sich jedoch nicht mehr verbessern. Nach den beiden Qualifying war Maximilian schlussendlich auf Startposition 14 für die Rennen am Samstag und Sonntag.

 

Das erste Rennen am Wochenende war für Kofler nicht sehr zufriedenstellend. Der IXS-Pilot hatte einen guten Start verlor jedoch bereits in der ersten Runde einige Plätze, sodass er in einen Dreikampf mit Riccardo und Thomas Rossi kam. Der Kampf mit den beiden Italienern kostete sehr viel Zeit, somit verloren sie gleich den Anschluss an die Gruppe von Platz zwei bis Platz acht und bekämpften sich um Platz 9 bis 11. Am Ende des Rennens hatte Kofler beim Windschattenduell auf der Zielgerade keine Chance mehr und musste das Rennen auf Platz 11 beenden.

 

Der Start in den zweiten Lauf war sehr stark von dem HAK-Schüler. Er konnte sich bereits in der ersten Kurve auf Position 5 einreihen und diese Position in der ersten Runde behaupten. Maximilian hatte ein sehr gutes Set Up für den Regen bekommen und konnte schnell ein gutes Gefühl aufbauen. In der Anfangsphase des Rennens gab es bereits viele Stürze, da die Strecke im Regen besonders rutschig war. Der 17-Jährige machte einige Überholmanöver und fuhr kontrolliert bis auf Position drei vor. Auf Position zwei vor ihm war der Meisterschaftsführende Nicholas Spinelli. Im Laufe des Rennens hatte Max einen Vorsprung von über 30 Sekunden auf Position vier rausfahren können. Dies berichtete dem Youngstar seine Boxencrew, bestehend aus Vater Klaus und Reinhard Zwirner, über die Anzeigetafel. Kofler nahm nach dieser Nachricht gegen Rennmitte etwas Tempo raus und fuhr so seinen dritten Platz souverän und unter voller Kontrolle entgegen. Für den jungen Österreicher war es das erste Podium in der Saison sowie in der CIV.

 

Maximilian:

„Mit diesem Wochenende bin ich wieder sehr zufrieden da ich meine persönliche Bestzeit wieder etwas verbessern und mein erstes Podium in der starken italienischen Meisterschaft einfahren konnte. Der erste Lauf hätte etwas besser verlaufen können aber ich bin glücklich wieder Punkte in beiden Läufen gemacht zu haben. Ich möchte mich noch ganz speziell bei meinem Vater Klaus Kofler, Reinhard Zwirner und allen weiteren Helfern und Sponsoren bedanken. Im zweiten Lauf hätte ich nie auf das Podium fahren können ohne dem perfekten Bike von KTM mit den Einstellungen von meinem Vater, Reinhard und Alex Linortner. Das nächste Rennen ist bereits diese Woche in Assen zum Northern Europe Cup.“

 

 

 

Doppelsieg und zwei Top Ten Plätze beim

 Supermoto Gaststart der Kofler Brothers

 

Am vergangenen Wochenende vom 09.09.2017-10.09.2017 waren wir bei unseren Supermoto-Heimrennen in Oberndorf bei Schwanenstadt. Maximilian und Andreas nahmen an diesem Rennen teil da dies unser Verein, die MSV Schwanenstadt, veranstaltet. Für die beiden Brüder war es das erste Supermotorennen seit dem Saisonfinale 2016 am Harz-Ring.

Das Wetter war am Samstag, wie erwünscht perfekter Sonnenschein mit klarem Himmel. Am Sonntag gab es am Vormittag einige Schauer. Aufgrund dieser wurde beim ersten Lauf ohne Offroad gefahren.

 

 

Die Strecke war in einem perfekten Zustand. Es war auch Hannes Maxwald, eine ehemalige Größe in diesem Sport, für die Streckenführung verantwortlich. Der Ofroadteil trennte die Spreu vom Weizen und war über das ganze Wochenende trotz Regen am Samstag in einem perfekten Zustand.

Nach dem Qualifying am Samstag schnappte Maximilian sich die Pole-Position. Andreas platzierte seine etwas untermotorisierte Husqvarna FC 250 auf den 10. Startplatz.

 

  1. Maximilian Kofler1:18.251

  2. Philipp BRAUMANN+1.047

  3. Tobias Hiemer+1.097

10.  Andreas Kofler                 +3.515

 

Rennen1:

 

Maximilian:

Der 17-jährige IXS Pilot hatte einen sehr guten Start in das erste Rennen. Welches auf Grund von Regen ohne Offroad-Teil gefahren wurde. Nachdem er den Start von der Pole Position aus gewann konnte Kofler ein souveränes Rennen fahren und einen Start-Ziel Sieg feiern. Max hatte während dem Rennen immer einen kleinen Sicherheitsabstand zu seinen Konkurrenten.

 

Andreas:

Der Start von dem jüngeren der beiden „Kofler-Brothers“ verlief nicht sehr nach Plan. Im Laufe des Rennens konnte Andreas Plätze gut machen und sich bereits auf Rang 7 vorkämpfen. Doch nach einen Fehler des 13-Jährigen ging der Motor seiner Husqvarna aus. Durch dies fiel er auf Platz 9 zurück, wo er schließlich auch das Rennen beendete. 

 

Rennen2:

 

Maximilian:

 

Beim Start in den zweiten Lauf kam Maximilian noch besser weg als beim ersten. Somit holte sich der KTM-Pilot erneut den „Holeshot“. Maximilian freute sich sehr auf das zweite Rennen da dieses mit Offroad gefahren wurde. Der junge HAK-Schüler blieb nach dem Start für den Rest des Rennens auf Platz eins und feierte somit seinen zweiten Start-Ziel Sieg an diesem Tag.

 

Andreas:

Der zweite Start gelang Andres perfekt. Der IXS-Pilot konnte schon am Start einige Plätze gut machen und das Rennen auf Platz 7 beenden.

 

Maximilian und Andreas

„Es hat uns beiden wieder einmal sehr viel Spaß gemacht ein Supermotorennen zu fahren. Wir konnten uns mit einem Tag Training auf das Rennen vorbereiten. Mit Fortlauf vom Wochenende haben wir beide wieder immer besser in den Rhythmus gefunden. Das wir dann gleich einen Doppelsieg und zwei weitere Top 10 Platzierungen vor Heimischen Publikum in der ÖM einfahren konnten ist natürlich super.

 

Es war toll vor so vielen Zuschauern und für unseren Verein MSV Schwanenstadt eine tolle Show abzuliefern.

Unsere nächsten Rennen sind für Maximilian in Mugello zur CIV vom 22.09.-24.09.2017 und für Andreas das Finale zum ADAC Junior Cup powered von KTM in Assen (NL) vom 29.09.-01.10.2017. 

 

Gelungenes WM-Debüt für Kofler am Spielberg

 

Von Mittwoch 9. August bis Sonntag 13. August waren wir zu Gast bei der MotoGP in Spielberg. Maximilian war an diesem Wochenende zum ersten Mal in der Weltmeisterschaft unterwegs. Kofler hatte aufgrund seiner guten Ergebnisse in der italienischen Meisterschaft eine Wildcard für diese Rennen erhalten und durfte dadurch in der Moto3-WM starten.

 

Es war für Maximilian und sein ganzes Team schon sehr aufregend erstmals im GP Paddock mitten unter den weltbesten Motorradfahren dabei zu sein.

Die Trainingssitzungen dauern gegenüber den italienischen doppelt so lange. Das ist natürlich super weil man auch in jedem Training die möglichkeit hat einiges zu probieren.

 

Im FP1 waren die Verhältnisse nicht ganz so einfach. Es gab noch einige feucht Stellen auf der Strecke, für die Regenreifen war es aber doch zu trocken. Leider ist der KTM-Pilot auf einer feuchten Stelle in der Remus Kurve ausgerutscht. Da es die langsamste Stelle der 4318 m langen Strecke ist war es kein Problem für Kofler. Er konnte sogar das Motorrad wieder zum laufen bringen und nach einem kurzen Boxestop das Training wieder aufnehmen.

 

Das FP2 war zu Beginn nass und alle fuhren auf Regenreifen raus. Maximilian kam im Nassen gut zurecht und war lange Zeit auf Position 18. Als die Strecke dann wieder auftrocknete wechselten die WM-Stars zwei Runden vor Kofler auf die Slicks. Somit rutsche er in Klassement auf Position 29 zurück.

 

Im FP3 testeten der 16-Jährige und sein Team noch Einiges für das Qualifying. Am Ende der 40-minütigen Session war der Debüttant auf Position 31 mit einem Rückstand von unter 2 Sekunden auf die Spitze.

 

Im Qualifying konnte sich Maximilian mit einer Zeit von 1'38.697 als 31. von den 33 Startern qualifizieren. Der Attnanger verbesserte sich gegenüber seiner schnellsten Zeit beim Testen ein Woche zuvor um 1,1 Sekunden.

 

Der Start in das Rennen verlief vorerst sehr gut. Kofler kam gut von seinem 31. Startplatz weg und machte gleich einige Plätze gut. Doch leider wurde der 16-Jährige gleich in den ersten 3 Kurven mit der Härte der WM bekannt gemacht und von der Strecke geschickt. Somit fiel er wieder auf Position 32 zurück. In den ersten zwei Runden hatte Maximilian einen guten Dreikampf mit dem zweiten Wildcardfahrer Gabriel Martinez-Abrego #18 aus Mexiko und dem Permanetstarter Patrik Pulkkinen #4 aus Finnland. Doch leider kamen die beiden anderen in der dritten Runde aneinander und Abrego stürzte. Somit war es ein Zweikampf um den letzten und vorletzten Platz zwischen dem     KTM-Piloten Kofler und dem Finnen auf seiner Peugeot. Nach einem langen Kampf über 23 Runden und vielen Überholmanövern konnte Kofler in der letzten Runde an der Nummer 4 vorbei gehen und diese Position bis zur Ziellinie halten. So beendete der HAK-Schüler sein erstes Weltmeisterschafts-Rennen nicht als letzter Stelle.

 

Maximilian: „ Ich möchte mich gleich mal bei allen bedanken dir mir an diesem Wochenende die Daumen gedrückt und mir zugeschrien haben. Zudem bei meiner ganzen Familie, die mir diesen Traum erfüllt hat und ganz besonders bei meinem Team mit Hannes Maxwald, Rene Stieglbauer und Reinhard Zwirner die einen super tollen Job geleistet haben.

Ich persönlich habe dieses Wochenende sehr viel Erfahrung gesammelt und hoffe diese bei den nächsten Rennen auch nutzen zu können. Es war überwältigend zu sehen und zu spüren wie sehr Österreich am Motorradrennsport interisiert ist. Eine ganz besondere Freude bereitete mir das die Skilegende Hans Knauss kurz vor dem Rennen bei uns in der Box vorbeikam und wir etwas Smaltalk führen konnten. Auch das mediale Interesse war beeindruckend. Ich bin mir sicher das diese Wochenende für meine weitere Karierre sehr behilflich war. Zudem macht es mich stolz mit Rennfahrern wie Joan Mir, Philipp Öttl oder Romano Fenati, um nur einige zu Nennen, auf der Strecke gewesen zu sein.

 

Alle weiteren Presseausendung rund um den Spielberg GP 2017 finden sie unter der Rubrik Presse

 

 

Heimrennen mit einer weiteren

 Top-Ten Platzierung gut gelungen

 

An vergangenem Wochenende waren wir zu Gast bei der MotoGP in Spielberg. Andreas Kofler ging an diesem Rennwochenende wieder im ADAC Junior Cup an den Start. Das Wetter war meist schön und lud so zu spannende Rennen ein.

 

Nach den beiden Qualifying sicherte sich der am Samstag 13 gewordene Attnanger die 17. Gesamtposition mit den Piloten aus der holländischen Serie. Und fuhr somit seine beste Startposition vor heimischen Publikum ein.

 

Der Start in das Rennen war nicht so gut von Andreas. Der KTM-Pilot konnte von Beginn an nicht mit der Führungsgruppe mithalten und kam somit in einen erbitternten Zweikampf mit Till Belczykowski. An Ende des 13 Rundenrennens konnte sich der 13-järhige IXS-Pilot mit seiner KTM durchsetzen. Im Ziel war es dann der 15. Gesamtrang und in seiner Wertung vom ADAC Junior Cup powerde by KTM der hervorragende 7. Platz.

 

In der Meisterschaft des ADAC Junior Cup ist Andres Kofler mittlerweile auf den 10. Gesamtrang nach vorne gekommen.

Es stehen noch zwei Rennen aus. Die beiden Rennen werden im holländischen Assen vom 29.09.-01.10.2017 im Rahmen der BSB (Britisch Superbike) ausgetragen. Mit zwei guten Rennen könnte Kofler in der Meisterschaft noch ein Stück nach vorne kommen.

 

Andreas:

„Ich bin mit dem Rennergebnis nicht sehr zufrieden, freu mich aber trotzdem dass ich wieder in dir TopTen fahren konnte. Ich möchte mich auch sehr herzlich bei meinen Fans bedanken, die bis zur letzten Runde zahlreich auf den Tribünen blieben. Zudem möchte ich mich bei meiner Familie und all meinen Sponsoren bedanken.“

 

 

 

 

Hitzeschlacht bei der CIV in Misano

 

Vom 27.07.-30.07.2017 waren wir mit der CIV zum zweiten Mal heuer in Misano Adriatico. Der Marco Simoncelli World Circuit war der Austragungsort für die Runden 7 und 8 der CIV Moto3 Meisterschaft.

Das Wetter war an diesem Wochenende sehr heiß und sehr trocken anders als beim ersten Mal. Mit Temperaturen stets über 35°C waren die Rennen eine wahre Hitzeschlacht. Zudem waren noch zwei starke Wildcard-Fahrer wie Tatsuki Suzuki (WM-Pilot) und Stefano Nepa (Junioren WM-Pilot) zu Gast.

 

Im Zeittraining qualifizierte sich der 16-Jährige als 16. Für Maximilian war es das erste Mal bei so heißen Bedingungen mit dem neuen Motorrad. Daher brauchte er ein paar Runden um ein gutes Set Up zu finden.

 

Der Start zum ersten Rennen verlief für Kofler sehr gut. Er kam gut weg und reihte sich als 13. ein. Nach einem Kampf über 16 Runden mit Alessio Finello und Davide Baldini wurde der Attnang-Puchheimer schlussendlich hinter Baldini und vor Finello zwölfter.

 

Im zweiten Lauf kam Maximilian ähnlich gut weg. Doch der KTM-Pilot musste am Beginn des Rennens ein wenig Fahrt raus nehmen da er Probleme mit dem Motorrad hatte. Er hielt trotz gutem Start die 16. Position. Im Laufe des Rennens konnte Kofler mehr pushen und sich an das Problem gewöhnen. In den Runden 5 – 14 hatte er wieder einen Kampf mit Baldini. In den letzten beiden Runden konnten Baldini und der Östrreicher wieder auf Finello aufholen und wie im ersten Lauf um Position 11 – 13 fighten. Am Ende war das Ergebnis wie in Lauf 1:  Baldini auf 11, Maximilian auf 12 und Finello auf 13.

 

Maximilian:

„Ich hatte an diesem Wochenende sehr viel zu lernen mit den heißen Bedingungen, die mir sehr viel Kopf zerbrechen bescherten. Trotzdem bin ich glücklich, dass ich wieder zwei Mal in die Punkte fuhr. In der Meisterschaft bin ich mit Platz 10 immer noch in den Top-Ten.

Aber jetzt heißt es volle Konzentration auf meinen Heim-GP in zwei Wochen bei der Moto3 WM am Spielberg. Für dieses Wochenende habe ich persönlich wenig Erwartungen, ich will viel von den ganzen WM-Piloten lernen.

Danke nochmal an meinen Vater Klaus der dieses Wochenende viel Arbeit hatte mit dem SET Up finden und an Reinhard Zwirner für die Datenanalyse und natürlich auch an alle Sponsoren und Helfer.“

 

 

ADAC Junior Cup im Rahmenprogramm beim Grand Prix am Sachsenring

 

Das vierte Saisonrennen des ADAC Junior Cup powered by KTM fand am Wochenende vom 30.6. – 2.7.2017 im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem Sachsenring statt. Zusammen mit dem niederländischen RC 390 Cup starteten insgesamt 36 Teilnehmer, die nach einem Regenschauer in 15 Runden hart um die besten Positionen vor prestigereicher Kulisse kämpften.

 

Da es auch bei dieser Veranstaltung wieder eine Überschneidung mit der italienischen Meisterschaft von seinem Bruder Maximilian gab mussten Andreas und seine Mutter Doris wieder ohne Vater Klaus auf die Rennstrecke. Aber diesmal hatten sie zum Rennen am Samstag Unterstützung von Jochen Jasinski.

 

Durch den dicht gedrängten Zeitplan bei der Moto GP konnten im ADAC Junior Cup lediglich zwei kurz aufeinander folgende Zeittrainings gefahren werden.

Für Andreas war auch der Sachsenring Neuland in seiner noch jungen Kariere im Straßenrennsport.

Das erste Training nutzte der IXS Pilot zum Kennenlernen der Strecke. Nach einigen eigenständigen Änderungen am Bike, die der von KTM Braumandl aus Wels unterstützte Pilot, selbst erledigt hat konnte er sein Tempo erhöhen und sich den 28. Startplatz sichern.

 

Das Rennen wurde dann am Samstagabend gefahren. Die Wetterverhältnisse spielten das ganze Wochenende ziemlich verrückt. Nach einen heftigen Regenschauer wurde das Rennen im Regen gestartet. Mit der Hilfe von Jochen Jasinski und den telefonischen Anweisungen von seinem Vater aus Italien wurde das Setup kurzer Hand noch umgestellt.

Andreas fand sofort ein gutes Gefühl für das Bike und die nassen Verhältnissen. A. Kofler raste auf den hervorragenden 12. Platz in der Gesamtwertung und in seiner Wertung des ADAC Junior Cup auf den 7. Platz vor.

 

Andreas:

„Es war für mich wieder ein super erfolgreiches Wochenende im ADAC Junior Cup. Da ich auch hier am Sachsenring noch nie gefahren bin war ich mit meiner Startposition einigermaßen zufrieden. Der Vorteil war das ich noch zwei Wochen vorher in Brünn drei Tage zum Testen war und es auch da einiges an Regen gab. Ich und mein Vater konnten da schon den Grundstein legen für ein gutes Regen Setup. Mit Hilfe von Jochen Jasinski und meiner Mama Doris haben die beiden mir ein echt super Bike hingestellt.

Es war natürlich auch überwältigend einmal im Rahmen der Moto GP ein Rennen zu fahren. Wir hatten auch abseits der Rennstrecke jede Menge zu sehen bekommen und natürlich sehr viel Spaß dabei. Vielen Dank an „JJ“ Jochen Jasinski und allen die mir solche Tage erleben lassen.“

Kofler nur 0.327 Sekunden hinter Sieger in Mugello

 

Vom 30.06.-02.07.2017 waren wir auf der Traditionsstrecke Mugello zu gast. Die Strecke in Mugello ist eine der schnellsten Strecken weltweit. Mit der über einen Kilometer langen Gerade waren spannende Kämpfe und Windschattenschlachten vorprogrammiert.

Nach den beiden Qualifyings qualifizierte sich der IXS-Pilot M. Kofler auf Position 13.

Im ersten Rennen hatte Kofler einen sehr guten Start, wurde jedoch in der ersten Kurve von anderen Fahrern abgedrängt und verlor so gleich wieder einige Plätze. In dem 14 Runden langen Rennen fuhr Maximilian dauernd in einem Zweikampf mit dem Misano-Sieger Fusco um Position 10. In der letzten Runde machte der HAK1 Wels Schüler einen kleinen Fahrfehler, der ihm dann den fünften TopTen Platz in Folge kostete. Nach Platz 11 im ersten Rennen nahm sich der 16-Jährige viel für Lauf zwei am Sonntag vor.

 

        1. Bruno Ieraci                       28'15.766

        2. Nicholas Spinelli                     +0.647

        3. Edoardo Sintoni                     +0.705

11. Maximilian Kofler           +36.345

 

Der Start in den zweiten Lauf war für den KTM-Pilot nicht sehr gut. Somit versuchte er in der ersten Kurve vieles wieder gut zu machen. Dies klappte nur zum Teil, da Kofler als achter nach den ersten Kurven positioniert war und dann, ähnlich wie im ersten Rennen neben die Strecke gedrückt wurde. Dadurch viel Maximilian bis auf Position 15 zurück. Doch mit einer beherzten Fahrt in den letzten fünf Runden konnte er die acht Sekunden große Lücke zur Führungsgruppe schließen. In der letzten Runde war der Attnang-Puchheimer an den Führenden dran hatte dann aber zu wenig Zeit für weitere Überholmanöver, und wurde mit nur 0,327 Sekunden Rückstand auf den Sieger Nicholas Spinelli achter.

 

        1. Nicholas Spinelli                    26'31.257

        2. Bruno Ieraci                                 +0.012  

        3. Kevin Zannoni                             +0.022

8. Maximilian Kofler                    +0.327

  

Maximilian:

„Mit meiner Leistung im ersten Rennen bin ich nicht sehr zufrieden, da ich gerne wieder in die TopTen gefahren wäre. Leider war das in diesem Rennen nicht möglich. Mit Lauf zwei bin ich sehr zufrieden da mir mein Vater Klaus und Reinhard Zwirnen mit der Hilfe von Alex Linortner ein perfektes Bike aufgestellt haben. Leider konnte ich zu spät auf das Führungspaket aufschließen um noch einen Angriff zu starten, aber ich konnte meine persönliche Bestzeit im Vergleich zum Qualifying um 1,4 Sekunden verbessern. Danke an alle die mich dabei unterstützen und mir Helfen diese Ergebnisse einfahren zu können.“

Erster Top Ten Platz für Andreas im ADAC Junior Cup

 

Am Wochenende vom 19.5. – 21.5.2017 gastierte der ADAC Junior Cup powered bei KTM bei der German Speedweek in Oschersleben. Rennen 2 und 3 in dieser Serie wurden als Rahmenprogramm der Endurence WM ausgetragen.

 

Der deutsche ADAC Junior Cup geht bei allen Rennen gemeinsam mit dem niederländischen RC390 Cup an den Start,

es werden jedoch beide Meisterschaften getrennt gewertet. So können spannende Rennen mit einem großen Starterfeld erwartet werden.

 

Diese Veranstaltung war für Andreas und seine Mutter Doris das Debüt alleine ohne Vater auf der Rennstrecke. Aber sie meisterten die Sache ziemlich gut.

 

Im Qualifying erreichte Andreas als jüngster Starter im Feld den 26. Startplatz (Platz 15 ADAC Junior Cup).

 

Nach einem guten Start im ersten Rennen wurde dieses in der 3. Runde abgebrochen und beim Neustart konnte Andreas von Platz 22 aus starten. Dieser Start verlief nicht so gut, jedoch konnte sich Kofler bei einem kurzen Sprintrennen von 8 Runden nach vielen Positionskämpfen und Windschattenduellen noch den 22. Gesamtrang und 13. Platz im ADAC Junior Cup sichern.

 

Auch das zweite Rennen startete der 12 jährige gut. Da dieses bereits in der zweiten Runde auf Grund eines Sturzes abgebrochen wurde erfolgte der Neustart diesmal vom ursprünglichen Startplatz. Andreas kämpfte sich wieder gut nach vorne und führte teilweise eine 8köpfige Verfolgergruppe die um den 14. Gesamtrang fightete an. Kofler beendete das Rennen an 17. Stelle gesamt und als 9. des ADAC Junior Cups.

 

Andreas:

„Es war für mich ein super Wochenende mit meiner Mama. Da ich auch hier in Oschersleben noch nie gefahren bin ist es immer schwierig auf Anhieb gegen meine Mitstreiter eine bessere Startposition heraus zu Fahren. Ich habe mein erstes Top Ten Ergebnis auf der Rundstrecke erreicht und mit so vielen Positionskämpfen sehr viel dazugelernt. Ich hatte natürlich immer im Hinterkopf bloß nicht zu stürzen da es dann etwas kompliziert werden hätte können mit meiner „Mechaniker Mama“. Danke an die beiden Mechaniker der Firma GAP für die Hilfe beim Reifenwechsel.“

 

Erneut zwei Top Ten Plätze für Maximilian Kofler zur 2. und 3. Runde der Italienischen Meisterschaft in Misano.

 

Vom 19.05.-21.05.2017 gastierte zum ersten Mal in dieser Saison die Italienische Meisterschaft (CIV) in Misano.

Bei der in Italien immer sehr hohen Besucheranzahl wurden den Zuschauern sehr spektakuläre und spannende Rennen geliefert und Kofler „MK13“ konnte zwei weitere Top Ten Plätze einfahren.

Es war aber doch eine etwas gedämpfte Stimmung im Fahrerlager zu spüren da am Mittwoch vor dem Wochenende nur 200 Meter Luftlinie entfernt der Rennstrecke der folgenschwere Fahrradunfall von „Kentucky Kid“ Nicky Hayden passierte.

 

Da der HAK1 Wels Schüler am Donnerstag noch seinen schulischen Verpflichtungen nachgehen musste konnte der KTM Pilot am freien Training nicht teilnehmen.

Im 1. Zeittraining konnte er trotz Fahrwerks Problemen und noch nicht ganz fein abgestimmten Getriebe seine KTM auf den 14. Startplatz stellen. Seine Hoffnungen auf einen besseren Startplatz lagen im 2. Zeittraining am Samstagvormittag. Doch da spielte der Wettergott nicht mit. Es war die Strecke zu Nass um eine Zeitenverbesserung zu erzielen.

Die Strecke trocknete über den ganzen Tag nicht ab. Und so wurde das Rennen als Wetrace gestartet. Für den IXS Piloten war das die Prämiere mit der KTM Moto3 GP im Regen. Wir haben mit Fernhilfe von WP versucht das Motorrad ohne eigene Regenerfahrung so gut als möglich auf die Verhältnisse einzustellen.

Nach einem guten Start kam Kofler als 11. das erste Mal über die Start- Ziellinie. Maximilian brauchte noch einige Runden sich auf die Verhältnisse einzustellen. Mit zunehmenden Vertrauen in Reifen und Fahrwerk startete Kofler die Jagd auf seine vor ihm fahrenden Kontrahenten. Am Ende der 16 Runden kam Maximilian bei seinem ersten Rennen im Regen als 6. durchs Ziel.

Der zweite Lauf am Sonntag wurde auf trockener Fahrbahn gefahren. Nach einem gelungen Start hielt sich Kofler bis in Runde 9 auf den 10 Platz. Er konnte eine Lücke von 2 Sekunden auf den vor ihm fahrenden Sabatucci zufahren. Aus dem Zweikampf Endstand ein erbitterter Vierkampf um Platz 7. Eingangs in die letzte Runde lag Kofler auf Platz 11. Ende der Gegengeraden konnte er sich an Baldini innen vorbeibremsen. Sabatucci hat Maximilian an der schnellsten Stelle der Strecke außen Überrascht und zog bei rund 240 km/h an ihm vorbei. Da sich in der letzten Kurve Groppi und Marcon gemeinsam aus dem Rennen verabschiedeten erbte Maximilian der sehr gute 7. Platz.

 

Maximilian:

„Ich bin mit meiner Leistung an diesem Wochenende zufrieden. Mir fehlte natürlich das Freie Training an Donnerstag. Aber auch meinen Verpflichtung in der meine Schule der HAK1 Wels, die sehr viel Verständnis zeigt für meinen Sport, muss ich nachgehen. Es sind an einem Rennwochenende nie dieselben Verhältnisse wie beim Testen im Frühling. Aber mit der super Hilfe aus der Ferne von Reinhard Zwirner beim Datarecording und seitens Fahrwerk von Alex Linortner hat mir mein Vater zweimal ein super abgestimmtes Motorrad hingestellt. Das Rennen unter nassen Bedingungen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich denke da kommt mir meine 10 jährige Erfahrung vom Supermoto sehr zur Hilfe.

Der zweite Lauf war von sehr vielen Überholmanövern geprägt. Es war toll für mich dass ich den Kampf um Platz 9 für mich endscheiden konnte. Da sich die beiden Piloten vom Gresini Racing Junior Team, Marcon und Groppi, in der letzten Kurve nicht einig waren erbte ich mit Glück auch dann noch den 7.Platz.

Riesen Dankeschön an meinem Vater Klaus an die beiden Ferndiagnostiker Reinhard Zwirner und Alex Linortner in Le Mans und alle die mich auf meinem Weg begleiten.“

 

Knapp am Podium vorbei in Assen

Am Wochenende vom 28. – 30. April 2017 waren wir beim ersten Rennen des Northern Europe Cup und ADAC Junior Cup in Assen. An diesem Wochenende sind beide Piloten an den Start gegangen. Maximilian in der Moto3 Klasse und Andreas beim ADAC Junior Cup mit einer KTM RC390.

Für Andreas war das das Debüt auf der Rundstrecke in seiner noch jungen Karriere.

 

Im Qualifying fuhr Maximilian in der Moto3 Klasse den fünften Startplatz ein und Andreas in der RC390 Klasse den 16 Startplatz.

 

Im Moto3 Rennen hatte Maximilian einen guten Start und fuhr in diese erste Kurve als führender. In einem schwierigen Rennen mit starken Windböen und kaltem Wetter, mit vielen Überholmanövern konnte der junge HAK-Schüler seine ersten drei Runden mit einer Moto3 führen. Am Ende war es ein Siebenkampf um den Sieg und Kofler fuhr um 0,418 Sekunden am Sieg und um 0,183 Sekunden am Podium vorbei auf den vierten Rang.

 

Im Rennen in Assen konnte Andreas nach sehr wenig Fahrzeit am gesamten Wochenende in seinem ersten Rennen auf der Rundstrecke gleich Platz 13 einfahren und somit drei Punkte holen. Den 13. Platz konnte sich Andreas mit einem coolen Überholmanöver in der letzten Runde holen.

 

Maximilian: „Ich bin mit dem Rennen nicht sehr zufrieden da für mich der Sieg möglich war. Aber das Rennen war für mich eine gute Erfahrung da ich sehr viele Überholmanöver und Kämpfe hatte.“

 

Andreas: „Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden da es für mich das Debüt auf der Rundstrecke war. Und bin glücklich, dass ich dieses Wochenende auch nicht zu Sturz kam. Und nun freu ich mich auf das nächste Rennen in Oschersleben im Rahmenprogramm der Langstrecken WM am 19. – 21. Mai.“

 

Gelungener Saisonstart für Motorsport Kofler in Imola

Dieses Jahr wird Maximilian die gesamte italienische Moto3 Meisterschaft in Angriff nehmen. Er geht mit einer KTM RC250GP an den Start gehen. Die italienische Meisterschaft findet mit sechs Veranstaltungen an vier verschiedenen Rennstrecken mit je zwei Rennen statt. 

Am Wochenende vom 21. – 23. April 2017 waren wir beim ersten Rennen der italienischen Meisterschaft in Imola. Imola ist eine sehr traditionelle Rennstrecke mit viel Geschichte. Für Maximilian war es jedoch eine neue Rennstecke.

Kofler hatte sich auf Anhieb gut zurechtgefunden und konnte sich als 17 für die beiden Rennen qualifizieren. Er hätte noch etwas mehr Trainingszeit benötigt um ein oder zwei Reihen weiter vorne zu starten.

 

Im ersten Rennen konnte der 16-jährige Attnanger nach einem guten Start und vielen Kämpfen den neunten Platz ins Ziel bringen und gleich beim ersten Rennen eine Top Ten Platzierung einfahren.

 

Den zweiten Start nahm der IXS-Pilot von Startplatz 14 in Angriff da sich im ersten Rennen drei Piloten verletzten und damit das ganze Feld nach vorne gerutscht war. In diesem Rennen hatte Kofler einen nicht so guten Start und musste sich somit etwas durch das Feld kämpfen. Am Ende der zwölf Runden war Maximilian auf dem sensationellen achten Platz ins Ziel gekommen

 

Maximilian: „Ich bin mit den beiden Rennen sehr zufrieden da ich in der Meisterschaft nun auf dem für mich perfekten siebten Platz liege. Imola ist eine wunderbare aber auch sehr schwere Strecke. Nun freu ich mich auf das nächste Rennen in Misano vom 19. – 21. Mai. Danke an alle die mich unterstützen und besonders an Reinhard Zwirner für die tolle Hilfe an diesem Wochenende.“

 

 

 

Erste Testfahrten mit den neuen Motorrädern in Spanien (Valencia) über den Jahreswechsel.

Zweimal aufs Podium zum Abschluss des NEC in „The Cathedral“ of Motorcycling
 im holländischen Assen

 

Am Wochenende vom 30.09-02.10.2016 waren wir beim letzten Rennen zum Northern Europe Cup in Assen (NL). Diesmal fuhren wir wie schon in Silverstone mit der BSB (British Superbike) zusammen an einem Wochenende. Maximilian war einer der wenigen die noch nie auf dem TT-Circuit in Assen gefahren sind. Die Strecke von Assen ist bekannt durch sehr schnelle und überhöhte Kurven.  Kofler ging mit einem guten Gefühl in das Finale des ADAC Northern Europe Cup und war hochmotiviert. Bereits im Training fand der Attnang-Puchheimer eine gute Linie wurde aber auch einmal ziemlich heftig von der Strecke abgeworfen.

 

Zeittraining:

 Nach dem Sturz im Freien Training, wo bis auf ein paar Schrammen an der Verkleidung und an der perfekten IXS Bekleidung nichts passiert war, gelang Kofler in dem sehr starken Fahrerfeld von 46 Fahren die 28. Trainingszeit. In Q2 konnte der Attnang-Puchheimer seine Zeit wieder um 0,8 Sekunden verbessern, blieb aber schlussendlich auf Gesamtposition 28 und Platz drei in der GP-Wertung des ADAC Northern European Cup.

 

Rennen1:

Im ersten der beiden Läufe lief es für Maximilian nicht nach Plan. Das Rennen wurde im Trockenen gestartet, jedoch in der zweiten Runde aufgrund starken Regens abgebrochen. Nach einiger Zeit in der Boxengasse wurde der Lauf im Regen neu gestartet. Dies war das erste Regenrennen für Maximilian auf der Rundstrecke. Der 16-jährige IXS-Pilot brauchte Anfangs einige Zeit sich an den Regen zu gewöhnen, kam jedoch am Ende der Rennens immer mehr in Fahrt und beendete das Rennen auf Gesamtplatz 29 und in der Wertung des NEC GP auf dem Podium als dritter.

 

1. Jason Dupasquier

2. Ernst Dubbink

3. Maximilian Kofler

 

Rennen2:

Das zweite Rennen verlief für Maximilian etwas besser. Kofler konnte sich nach einem eher guten Start auf Position drei in seiner Wertung und Gesamtposition 25 einreihen. Maximilian hatte in diesem Lauf einen Kampf mit drei anderen Fahren aus England, den Maximilian für sich entscheiden konnte. In der letzten der 12 Runden konnte der Attnang-Puchheimer noch einen Platz in der ADAC-Wertung gut machen

und sich somit mit Gesamtplatz 23 und Platz zwei in der ADAC- Wertung noch ein Topresultat zum Ende sichern.

 

1. Jason Dupasquier

2. Maximilian Kofler

3. Johanna Innerfors

 

Endstand im NEC GP Klasse:

  1. Jason Dupasquier (SUI)147 Pkt.

  2. Ernst Dubbink (NL)123 Pkt.

  3. Johanna Innerforse (SWE)119 Pkt.

  4. Tim Georgie (GER)100 Pkt.

  5. Maximilian Kofler (AUT)96 Pkt. Bei drei Rennen nicht am Start wegen Überschneidung mit derSupermoto IDM

 

Maximilian:

„An diesem Wochenende habe ich wieder eine gute Performance abgeliefert und bin wirklich zufrieden mit diesem Ergebnis. Leider musste ich auch einen heftigen Sturz mit etwa 150 km/h hinnehmen, trotzdem lies ich nicht locker und konnte diese Wochenende zweimal aufs Podium fahren, obwohl ich das erste Mal hier am TT-Circuit in Assen war. Es ist eine beeindruckende Strecke die auch nicht leicht zu fahren ist. Ich möchte mich noch bei allen Helfern und Sponsoren bedanken die mir das ermöglichen an solchen Rennen teil zu nehmen  und besonders bei meiner Familie und bei meinem Vater. Ganz besonders gefreut hat es mich das mich mein Freund Jochen Jasinski an diese Wochenende besucht hat. Wir hatten an den beiden Tagen sehr viel Spaß zusammen.

Beim Endresultat konnte ich mich mit 95 Punkten auf Rang 5 einreihen. Mir fehlen in dieser Saison drei Wertungsläufe. Da ich auch in der Supermoto IDM meine Verpflichtung nachkommen wollte.

 

Eine riesen Freude bereitet mir natürlich die neuerliche Einladung zur RedBull MotoGP RookiesCup Selektion

Ich werde in Spanien bei der Sichtung wieder mein Bestes geben und hoffe dass ich es für 2017 in den Red Bull Moto GP Rookies Cup schaffe. Es wäre für mich ein Traum und ein riesen Meilenstein in meiner Karriere.“

 

Kofler mit 4 Siegen und 11 Podien Vizemeister in der Supermoto IDM 2016 Klasse N2

 

Vom  24./25.September ging die IDM Super Moto Meisterschaft in Teil zwei der Finalwoche. Auf der super Anlage vom Harzring und bei perfekten Wetterbedingungen konnte einem spannenden Finale nichts im Wege stehen. Der Harzring befindet sich in der Nähe von Magdeburg (Sachsen-Anhalt).

Maximilian Kofler reiste mit einem Rückstand von 12 Punkten auf Banholzer in der Meisterschaft an. Mit einem zweiten und ersten Platz in den beiden Läufen gewann Kofler die Tageswertung musste sich aber am Ende mit dem Vizemeistertitel 2016 zufrieden geben.

 

Zeittraining:

Im Zeittraining, das am Samstagnachmittag gefahren wurde, lag Maximilian lange auf dem dritten Startplatz hinter Hitzenberger und Banholzer. Gegen Ende des Qualifyings musste Kofler wahrlich um die erste Reihe kämpfen. Doch mit einem neuen Satz Reifen von Michelin fünf Minuten vor Ende konnte sich der Attnang-Puchheimer schlussendlich den dritten Platz in der ersten Startreihe sichern.

 

Rennen 1:

Nach einigen Veränderungen am Setup der MH-Husqvarna FC 350 zum Warm-Up hatte der Leatt-Pilot mehr Vertrauen bekommen. Der erste Start verlief ganz nach Wunsch. Kofler konnte den Start gewinnen und als Führender in den direkt danach folgenden Offroad-Teil fahren. Ausgangs der Offroadsektion hatte Kofler ein kleines Problem mit der Schaltung seiner Husqvarna und musste so die Führung an Hitzenberger abgaben. Der IXS-Pilot fuhr mit sehr schnellen Rundenzeiten die  Lücke auf Hitzenberger  wieder zu und konnte am Yamaha-Piloten vorbeigehen. Doch noch in derselben Runde übernahm Hitzenberger wiederum die Führung vom HAK-Schüler und hielt diese bis ins Ziel. Somit musste sich Maximilian trotz schnellster Rundenzeit und klarer Überlegenheit mit Platz zwei vor Banholzer zufrieden geben.

               

  1. Hitzenberger Bernhard #74

  2. Kofler Maximilian #13

  3. Banholzer Max #46

                         

 Rennen 2:

Der zweite Start verlief weniger nach Plan. Maximilian reihte sich als Zweiter hinter Hitzenberger und vor Banholzer ein und folgte diesem. In der fünften Runde attackierte Kofler  Hitzenberger und ging vorbei. Im Laufe der 15 Minuten +2 Runden zeigte der 16-Jährige Attnanger seine Stärke in dieser Klasse. Maximilian fuhr einen Sicherheitsabstand von etwa sieben Sekunden heraus. Am Ende des Rennens stand Maximilian mit seinem vierten Laufsieg in dieser Saison und dem Vizemeistertitel  2016 auf dem Podest.

 

  1. Kofler Maximilian

  2. Hitzenberger Bernhard

  3. Banholzer Max

              

Maximilian:

„ Dieses Wochenende verlief für mich persönlich eigentlich ganz gut, dennoch bin ich etwas traurig dass ich mir nicht den Titel hier am Harzring holen konnte und ich mich somit nur mit Platz zwei zufrieden geben muss. Ich hatte 12 Punkte Rückstand vor dem Finale. Am Ende fehlten mir nur 5 Punkte zum Titel. Natürlich stellt man sich die Frage wo habe ich diese 5 Punkte über die Saison liegen gelassen. Ich hatte nur einen kleinen Sturz am Beginn der Saison in Harsewinkel wo ich natürlich einige Punkte liegen ließ. Am meisten schmerzt aber der 2. Platz im zweiten Rennen von Sankt Wendel wo ich um 0,007 sec hinter dem neuen Meister durchs Ziel ging. Der Titel ging an meinen Michelin-Teamkollegen Max Banholzer. Max und ich kennen uns seit Beginn unserer Kariere. Wir fahren schon seit der 50 ccm Klasse gegeneinander.  Es war eine gigantische Saison 2016. Wenn am Anfang der Saison einer zu mir gesagt hätte dass ich am Ende um Titel fahren könne hätt ich das nicht für möglich gehalten. Ich möchte mich noch bei meiner Familie, beim Team Reifenwerke Michelin, MH-Motorräder, meinen Freunden sowie allen Helfern und Sponsoren für die heurige Supermotosaison bedanken.

Jetzt heißt es noch ab nach Assen (NL) zum Finale des NEC-Cup mit der Moto3, dort werde ich natürlich wie immer mein bestes geben.“

 

Platz 6 für Maximilian in der Europameisterschaft und Sieg für Andreas in der Rookies-Klasse

 

Am Wochenende vom 10. September bis 11. September 2016 waren wir am Wachauring in Melk zum 5. Lauf der Supermoto Weltmeister- und Europameisterschaft und zum Finale der Österreichischen Meisterschaft zu Gast.

Maximilian Kofler ging in der Europameisterschaft an den Start und Andreas Kofler startete bei den Rookies. Im Gegensatz zum letzten Jahr  bescherte uns das Wetter eine traumhafte Kulisse über den Dächern von Melk.

 

Zeittraining:

Im Zeittraining fand Maximilian kein passendes Set-Up für die sehr schnelle und mit wenig Offroad ausgestattete Strecke. Trotz vielen Änderungen im Training und Zeittraining kam der HAK-Schüler zu keiner idealen Runde. Der Husqvarna Pilot war auf dieser sehr schnellen Strecke mit seiner FC 350 gegen die starken 450iger Bikes der EM Fahrer auch leistungsmäßig etwas im Nachteil. Schlussendlich platzierte der für die MSV Schwanenstadt fahrende seine Husqvarna auf dem 9. Startplatz.

                                                                                                                                                                   

Rennen 1:

Im ersten Lauf hatte der Attnang-Puchheimer einen perfekten Start und konnte bereits als dritter in die erste Kurve einbiegen, leider wurde er noch in dieser Kurve von einem anderen Fahrer behindert und fiel somit auf Platz 5 zurück. Maximilian hatte wie bereits in den Trainings Probleme mit dem Grip und konnte somit nicht so hart wie gewohnt ans Limit gehen. Im Laufe des Rennens fiel Kofler auf Position 7 zurück konnte diesen jedoch gegen Luca Ciaglia (ITA) und Kevin Fagre (SWE) bis zum Ziel verteidigen.

 

Rennen 2 :

Vor dem zweiten Lauf änderte der 16-Jährige noch einmal das gesamte  Set-Up seiner Husqvarna FC350, doch der Start zum zweiten Lauf war nicht so gut wie der erste und dem zugleich auch die erste Runde. Der IXS-Pilot kam aus der ersten Runde als neunter zurück. Nach hartem Kampf mit Ciaglia konnte Maximilian in der fünften Runde an dem Italiener vorbei gehen und eine Lücke von 2 Sekunden zu Kevin Fagre zufahren. In den verbleibenden fünf Runden machte sich Farge gekonnt mit seiner Yamaha breit vor Maximilian. Kofler musste sich somit mit dem 8. Platz zufrieden geben.

In der Tageswertung beendete Maximilian dieses Wochenende auf Position 6 und konnte zu dem 27 Punkte in der Europameisterschaft einfahren. Kofler war mit den Änderungen an seinem Motorrad zum zweiten Lauf sehr zufrieden und konnte seine persönliche Zeit noch etwas verbessern.

 

 Andreas Kofler:

Andreas Kofler musste nach einem eher durchwachsenen Zeittraing, auf Grund von über 40 Startern auf der Strecke, seine beiden Läufe von Startplatz acht in Angriff nehmen.

Der Start zum ersten Rennen verlief perfekt. Mit sehr spektakulären Überholmanövern setzte der Husqvarna Pilot sich rasch an die Spitze und fuhr ein fehlerloses Rennen bis ins Ziel.

Das zweite Rennen war eine Kopie des ersten. Andreas zeigte wiederum sein Können auf der Bremse Eingangs Offroadteil. Somit sicherte sich der ebenfalls für den MSV Schwanenstadt startende den Tagessieg mit voller Punktezahl.

 

Maximilian:

„Es war ein sehr schwieriges Wochenende für mich. Ich hatte mit Problemen zu kämpfen die ich bis dato noch nicht kannte. Wir haben vieles probiert um eine brauchbare Abstimmung zu finden. Bei den Rennen konnte ich leider nicht so wie gewohnt ans Limit gehen. Natürlich doppelt schwer auf dieser schnellen Strecke aufgrund meines unterlegem Motorrades. Aber trotzdem habe ich den 6. Gesamtplatz erreicht und bin bester Österreicher geworden. Ich möchte mich noch bei meinem Vater für die viele Arbeit an diesem Wochenende bedanken“

 

Andreas:

„Im Gegensatz zu Maximilian war es für mich ein super Wochenende. In diesem Jahr kann ich wegen meines Alters bei keiner offiziellen Meisterschaft starten. Ich habe in dieser Saison sehr viel Moto-Cross trainiert, das kommt mir auf jeden Fall zu Gute. Dass ich heute den Gesamtsieg erreichen konnte ist fabelhaft da ich erst das zweite Rennen mit der Husqvarna FC250 bestritten habe. Es war nicht einfach gegenüber der Konkurrenz, die auch wie bei Maximilian, größtenteils mit 450 Kubik-Maschinen starteten.“

Regenschlacht beim vorletzten Rennen zur Deutschen Meisterschaft in Cheb (CZ)

 

Am 17./18.September ging die IDM Super Moto Meisterschaft in Teil eins der Finalwoche. Im tschechischen Cheb fielen die ersten Vorentscheidungen bevor  am kommenden Wochenende vom 24./25. September am Harzringe die endgültigen Meister gekürt werden.

Bei extrem schwierigen Wetterverhältnissen schon vom Freitag weg war der sehr anspruchsvolle und für die Fahrer toll zu fahrende Offroadteil nie ein Thema. Maximilian zeigte an diesem Wochenende wieder einmal, egal ob im Nassen oder auf trockener Fahrbahn das er momentan immer für einen Sieg gut ist.

 Zeittraining:

Maximilian ging ganz gelassen in dieses Wochenende. Durch die sehr rutschige Fahrbahn kam es schon in den freien Trainings zu sehr vielen Stürzen in allen Klassen. Nach den freien Trainings wurde die Veranstaltung unterbrochen. Es wurden die Stimmen nach einer Absage immer lauter. Die Organisatoren entschieden sich am Sonntagvormittag mit der Veranstaltung weiter zu machen. Für den von Michelin unterstützten Max gab es sowieso nie ein Zweifeln ob er fährt. Max stellte seine MH-Motorräder Husqvarna auf den 3. Startplatz hinter Hitzenberger und Banholzer.

 

Rennen 1:

Der Start verlief nicht genau nach Wunsch des Attnangers. Er reihte sich als zweiter nach dem Start hinter Hitzenberger ein. Nach dem ersten abtasten konnte sich aber der IXS-Pilot mit einem geschickt platzierten Manöver an Hitzenberger vorbeischieben. Max baute die Führung aus, behielt sich einen Sicherheitsabstand und fuhr das Rennen fehlerfrei nach Hause.

             

  1. Kofler Maximilian #13

  2. Hitzenberger Bernhard #74

  3. Banholzer Max #46

                          

Rennen 2:

Der Beginn zum zweiten Lauf war eine Kopie des ersten. Hitzenberger ging in Führung gefolgt von Kofler und Roller.

Maximilian konnte wieder mit einem sehr gekonnten und platzierten Überholmanöver an der schnellsten Stelle der Strecke an Hitzenberger vorbeiziehen. Aber diesmal folgte Hitzenberger der #13 wie ein Schatten. Drei Runden vor Ende unterlief Maximilian ein kleiner Fehler den Hitzenberger sofort ausnutzen konnte um an der Husqvarna von Kofler vorbei zu ziehen. Der IXS-Pilot fand keinen Weg mehr vorbei und so gingen sie auch dann durchs Ziel.

 

  1. Hitzenberger Bernhard

  2. Kofler Maximilian

  3. Banholzer Max

               

Maximilian:

„ An diesem Wochenende hat es der Wettergott nicht so gut gemeint mit uns. Wir haben alle im Vorfeld gewusst das die Strecke in Cheb sehr glatt ist wenn es regnet. Ich habe aber das Motorrad, mit den sehr gut funktionierten Michelin Regenreifen, und mich sehr gut und schnell auf die schwierigen Verhältnisse einstellen können. Im Gegensatz zu einigen meiner Kollegen gab es für mich nie die Diskussion fahren oder nicht fahren. Ich habe mich sehr gut und stark gefühlt. Ich hatte an diesem Wochenende keinen Sturz und habe wieder einiges an Boden in der Gesamtwertung gut machen können. Ein Sieg im zweiten Lauf hätte mir da natürlich noch mehr geholfen um heuer noch IDM Meister in der Klasse N2 werden zu können. Am kommenden Wochenende steht ja schon das Finale am Harzring auf dem Programm. Mir gefällt die Strecke sehr gut und ich werde alles geben um das Ruder in der Gesamtwertung noch an mich zu reißen.“

Zweites Podium für

Maximilian Kofler beim NEC 2016

 

Vom 25. - 28.08.2016 waren wir zu Gast bei der Speedweek in der Motorsport Arena in Oschersleben                    (nahe Magdeburg). An diesem Wochenende wurden die neuen Weltmeister 2016 im Endurance World Cup in den Kategorien Superbike und Stocksport ermittelt. Bei traumhaften Wetterbedingungen und Weltkulisse hatten wir die Möglichkeit zwei 17 Runden Rennen zu fahren.

An diesem Wochenende konnte Maximilian nach dem dritten Platz am Lausitzring sein zweites Podium im NEC einfahren.

 

Qualifying:

Bereits beim ersten Antreten auf dieser Strecke konnte Maximilian trotz fehlender Erfahrung ein sehr gutes Zeittraining absolvieren. Mit einer Rundenzeit von 1:36.596 reihte sich der IXS-Pilot auf dem 11. Startplatz im Gesamtklassement und als dritter in der GP-Wertung ein.

 

Rennen 1:

Der Start zum ersten Rennen verlief ganz nach Wunsch des HAK1 Schülers. Kofler konnte mit seiner KTM als 4. in die erste Kurve einbiegen. Max  konnte anfangs das Tempo der ersten 7 nicht voll mitgehen und musste die Führungsgruppe etwas ziehen lassen. Mit fortlaufendem Rennen steigerte sich der KTM Pilot immer weiter und drückte Runde für Runde seine Zeit nach unten. Am Ende des Rennens hatte der Attnang-Puchheimer noch ein tolles Duell mit Leon Orgis um den 10. Gesamtplatz, welchen sich Orgis (DEU) um 0,001 Sec. sichern konnte.

In der GP Wertung gewann Dubbink (NED) vor Kofler Max und Innerfors (SWE). Somit war der 2. Podiumsplatz, nach dem 3. Platz am Lausitzring, eingefahren.

 

Rennen 2:

Um 14:45 Uhr wurde bei sehr heißen Temperaturen das 2. Rennen gestartet. Das Rennen musste aufgrund eines heftigen Abfluges von dem in der GP-Wertung führenden Dubbink (NED) abgebrochen werden.

Beim Restart gelang Kofler wieder ein super Start.

Maximilian hatte bei dem Rennen aus noch ungeklärter Ursache Probleme mit dem Vorderrad. Kofler musste sich bis Mitte des Rennens an die 9. Position zurückfallen lassen. Sechs Runden vor Schluss nahm das Rennen für Kofler ein bitteres Ende. Eingangs der Hotelkurve verlor der Motor seiner  KTM plötzlich an Leistung. Kofler nahm sofort das Tempo raus und rollte an die Box. Somit musste Maximilian seinen sicheren ersten Sieg begraben.

 

Maximilian:

„Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Ich bin mit meiner Leistung bei dem Rennen zufrieden. Durch das fehlende Training auf dieser anspruchsvollen Strecke war meine Startposition nicht das was ich mir vorgestellt hatte.

Der 2. Platz im ersten Rennen war dann doch eher überraschend und freute mich sehr.

Mit dem Defekt im 2. Rennen konnte niemand rechnen. Es war mein erster Ausfall in diesem Jahr. Leider wäre es auch mein erster Sieg in der NEC GP Wertung geworden.

Ein Höhepunkt war natürlich an diesem Wochenende die Entscheidung in der Endurance WM. Auch hier musste der vermeintliche Weltmeister sein Motorrad ein halbe Stunde vor Rennende mit Motorschaden abstellen. Natürlich auch bitter weil das Team aus Österreich war. (YART Yamaha) Mandy Kainz.

Mein nächster Einsatz wird beim Supermoto EM und WM Lauf beim Heimgrandprix vom 10.09.-11.09.2016 in Melk am Wachauring sein.“

Tolles Ergebnis als Gastfahrer beim ADAC Junior Cup beim Nerogiardini Motorrad Grand Prix von Österreich für Maximilian Kofler

 

Vergangenes Wochenende war eines der größten Highlights in der noch jungen Kariere im Onroadspor von Maximilian Kofler. Bei einer Traumkulisse vor über 200.000 Zuschauern konnte der KTM Braumandl Pilot einen Gaststart bei dem ADAC Junior Cup im Rahmen beim MotoGP Rennen in Spielberg fahren.

Mit der für ihn ungewohnten KTM RC 390 war es das erste Rennen. Der Attnanger konnte nur zwei Testage absolvieren um sich an das Motorrad zu gewöhnen.

 

Zeittraining:

Durch den sehr engen Zeitplan gab es kein Freies Training. Es ging am Freitagabend somit sofort mit einem 30minütigem Zeittraining los. Im ersten Zeittraining hat der HAK 1 Wels Schüler auf Anhieb einen guten Rhythmus gefunden und beendete das Training auf Rang 11.

Nach einer Pause von 50 Minuten wurde bereits das 2. Zeittraining gestartet. Durch ein paar Veränderungen an Maximilians, von KTM zur Verfügung gestellten, RC 390 gelang ihm der Sprung in die zweite Startreihe auf Platz 6. Da die Motorräder durch das Reglement alle auf gleichem Niveau sind, ergeben sich auch nur sehr geringe Zeitabstände. Die ersten 10 Piloten waren in einem Zeitabstand von 1.2 Sekunden.

 

  1. Jan-Ole Jähnig GER1.53.970

  2. David Kuban CZE1.54.346

  3. Balint Kovacs HUN1.54.441

  4. Aaron Schäfer GER1.54.545

  5. Joep Overbeeke NED1.54.970

  6. Maximilian Kofler AUT1.55.020

 

 Rennen 1:

Das erste von zwei Rennen wurde am Samstag um 17.30 Uhr gestartet. Durch Maximilians Unerfahrenheit mit dem Motorrad und vor allem mit den Metzeler Reifen dachte er dass er, auf Grund des guten Zeittrainings, eine perfekte Abstimmung fürs Rennen gefunden hat. Durch 20°C mehr Asphalttemperatur hatte der KTM Pilot große Mühe das Motorrad auf der Strecke zu halten. Nach dem Start konnte Kofler noch einige Runden mit der 12 Mann starken Spitzengruppe mithalten. Musste aber sein Tempo reduzieren und sich am Ende mit Platz 9, nach einer Disqualifikation von Kuban, zufrieden geben.

 

Rennen 2 :

 Durch eine genaue Analyse des ersten Rennens hatte Maximilian Kofler eine andere Fahrwerksabstimmung gewählt. Er wusste nicht genau ob es die richtige Richtung war da er auch keine Möglichkeit hatte es zu probieren.

Der Start zum zweiten Rennen gelang Maximilian perfekt  und er konnte mit der Spitzengruppe mitfahren. Die Spitzengruppe  war 13 Mann stark und wie auf einer Perlenschnurr aufgefädelt. Die ADAC Junior Cup Piloten lieferten sich ein spannendes Rennen mit zahlreichen Überholmanövern. Gegen Mitte des Rennens hat der IXS Pilot für knapp 2 Runden die Führung übernehmen können. Durch die langen Geraden wurde immer wieder aus dem Windschatten heraus überholt. Hannes Maxwald und Koflers Vater haben Maximilian ein perfektes Motorrad hingestellt mit dem er auf Rang 8 mit nur 0.99 Sekunden Rückstand hinter dem Sieger ins Ziel fahren konnte.

 

 

  1. Finn De Bruin

  2. Joep Overbeeke

  3. Mate Laczko

8.    Maximilian Kofler

 

Maximilian:

„Es war für mich ein traumhaftes Erlebnis mit der Elite der MotoGP an derselben Veranstaltung teilzunehmen und vor so vielen Zusehern ein Motorradrennen in meinem Heimatland zu fahren. Mit meiner Leistung bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Mit mehr Erfahrung mit dem Motorrad und den Reifen wäre sicher noch ein besseres Ergebnis möglich gewesen.

Ich möchte mich bei allen bedanken die mir das möglich gemacht haben. In erster Linie bei KTM Braumandl (Christian Windhager) und bei Hannes Maxwald der mir mit seiner großen Erfahrung im Rennsport mit Rat und Tat zur Seite stand. Ebenfalls möchte ich mich noch im speziellen bei Manfred Jedinger und der Diskothek Sugarfree in Regau (Christoph Hummelbrunner) für die Unterstützung zu diesem Rennen bedanken.“  

 

Erster Gaststart für Kofler bei der CIV in Mugello

 

Von  Do. 30. Juni bis So. 3. Juli waren wir bei der italienischen Moto3 Meisterschaft (CIV) in Mugello (nördlich von Florenz)  zu Gast. Die CIV wird nach der WM und der CEV (Junior WM) als dritt stärkste Meisterschaft gehandelt.

Das Wetter war sehr schwierig für die Piloten da es im Schatten bis zu 40°C und eine Luftfeuchtigkeit von 40% hatte. Für Maximilian war es anfangs sehr schwer sich an die große und technisch sehr anspruchsvolle Strecke zu gewöhnen fand aber dann zum Qalifying eine einigermaßen gute Abstimmung und einen guten Rhythmus.

 

Zeittraining:

Das erste Zeittraining fand am Freitagabend statt und war zu einer sehr heißen Tageszeit, dennoch konnte sich der Attnang-Puchheimer nach 30 Minuten harten Kampf mit der Zeit auf Position 25 für die Rennen am Samstag und Sonntag qualifizieren.

Samstagmorgens wurde das zweite Qualifying gefahren. In diesen Training konnte Kofler seine Zeit noch etwas verbessern blieb aber auf Startposition 25 für die beiden Rennen.

 

Rennen1:

Im ersten Lauf hatte Kofler einen guten Start und reihte sich nach der ersten Runde auf Position 22 ein. Maximilian fuhr ständig in einem Dreikampf um die Positionen 21, 22, 23. Im Laufe des Rennens konnte  der HAK-Schüler durch einige Ausfälle profitieren und sich schlussendlich mit einem Kampf in der letzten Runde bei seinem ersten Start in der CIV den 16. Platz sichern.

 

Rennen2:

Im zweiten Lauf hatte Kofler ebenfalls einen guten Start und kam ebenfalls als 22 aus der ersten Runde zurück. Das Rennen verlief ähnlich dem ersten und der KTM RC250R Pilot hatte wieder einen Dreikampf um Position 18. Nach vielen Überholmanövern konnte sich Kofler gegen die anderen Fahrer in der letzten Runde durchsetzen und den 18 Platz sicher ins Ziel bringen, und seine beste Zeit noch im letzten Lauf um fast zwei Sekunden runter drücken.

 

Maximilian:

Erster Gaststart für Kofler bei der CIV in Mugello

 

Von  Do. 30. Juni bis So. 3. Juli waren wir bei der italienischen Moto3 Meisterschaft (CIV) in Mugello (nördlich von Florenz)  zu Gast. Die CIV wird nach der WM und der CEV (Junior WM) als dritt stärkste Meisterschaft gehandelt.

Das Wetter war sehr schwierig für die Piloten da es im Schatten bis zu 40°C und eine Luftfeuchtigkeit von 40% hatte. Für Maximilian war es anfangs sehr schwer sich an die große und technisch sehr anspruchsvolle Strecke zu gewöhnen fand aber dann zum Qalifying eine einigermaßen gute Abstimmung und einen guten Rhythmus.

 

Zeittraining:

Das erste Zeittraining fand am Freitagabend statt und war zu einer sehr heißen Tageszeit, dennoch konnte sich der Attnang-Puchheimer nach 30 Minuten harten Kampf mit der Zeit auf Position 25 für die Rennen am Samstag und Sonntag qualifizieren.

Samstagmorgens wurde das zweite Qualifying gefahren. In diesen Training konnte Kofler seine Zeit noch etwas verbessern blieb aber auf Startposition 25 für die beiden Rennen.

 

Rennen1:

Im ersten Lauf hatte Kofler einen guten Start und reihte sich nach der ersten Runde auf Position 22 ein. Maximilian fuhr ständig in einem Dreikampf um die Positionen 21, 22, 23. Im Laufe des Rennens konnte  der HAK-Schüler durch einige Ausfälle profitieren und sich schlussendlich mit einem Kampf in der letzten Runde bei seinem ersten Start in der CIV den 16. Platz sichern.

 

Rennen2:

Im zweiten Lauf hatte Kofler ebenfalls einen guten Start und kam ebenfalls als 22 aus der ersten Runde zurück. Das Rennen verlief ähnlich dem ersten und der KTM RC250R Pilot hatte wieder einen Dreikampf um Position 18. Nach vielen Überholmanövern konnte sich Kofler gegen die anderen Fahrer in der letzten Runde durchsetzen und den 18 Platz sicher ins Ziel bringen, und seine beste Zeit noch im letzten Lauf um fast zwei Sekunden runter drücken.

 

Maximilian:

„Dieses Wochenende war sehr schwierig da ich vor zwei Wochen noch mit der Supermoto Maschine in Großenhain fuhr. Die Strecke ist faszinierend durch die vielen Bergauf und Bergab Passagen und durch die blind einzulenkenden Schikanen. Durch das gute Training in den Wintermonaten machten mir die heißen Temperaturen eher weniger aus. Ich bin mit dem Ergebnis, Rundenzeiten, mehr als zufrieden. Für mich sind die Platzierungen in meinem ersten Jahr auf einer Moto3 nicht so wichtig. In erster Linie ist es wichtig dass ich den Zeitlichen Rückstand nach vorne reduzieren kann. Ich habe wieder viele Fahrer kennen gelernt und freue mich jetzt schon auf den nächsten Einsatz bei der CIV am Misano World Circuit Marco Simoncelli Ende dieses Monats vom 29.07.-31.07.2016“.

Zweiter Tagessieg in Folge

für Kofler bei der Supermoto

Vom 16.07. – 17.07.2016 waren wir wieder zu Gast bei der der Supermoto IDM in Schaafheim (Hessen-Thüringen) am Odenwaldring. Die Strecke ist eine sehr enge Kartbahn, auf der es nahezu unmöglich ist zu überholen. Der neu gestaltete Offroadteil bot den Zusehern viel Action und den Fahrern viel Airtime. Der Odenwaldring ist für die zahlreichen Zuseher sehr gut einsehbar da man fast die gesamte Strecke an allen Zuseherzonen sieht. Das heiße Wetter an diesem Wochenende spielte Maximilian wieder in die Karten, da er sich bei diesen Bedingungen sehr wohl fühlt.

Zeittraining: Im Qualifying konnte der IXS-Pilot in der vorletzten Runde seine schnellste fliegende Runde fahren, die in auf Platz zwei brachte mit gerade mal 0,153 Sekunden Rückstand auf den Polesetter Max Banholzer.

  1. Max Banholzer1:28.146

  2. Maximilian Kofler1:28.299

  3. Bernhard Hitzenberger1:28.498

  4. Markus Larcher1:29.552

Rennen1: Im ersten Lauf konnte sich der für die MSV startende N2-Pilot den fünften Holeshot in Folge sichern und das Feld die ersten drei Runden anführen. In der dritten Runde hatte der Attnang-Puchheimer einen Fehler im Offroadteil und wurde somit auf Platz drei zurückgereicht. In der vierten Runde ging dann Hitzenberger schwer zu Boden und musste das Rennen somit aufgeben und Maximilian kam auf Position zwei vor. Die letzten neun Runden konnte Max trotz großem Druck und schnellster Runde im Rennen nicht an dem Tabellenführer Banholzer vorbeigehen und musste sich schlussendlich „nur“ mit Platz zwei  zufrieden geben.

  1. Max Banholzer

  2. Maximilian Kofler

  3. Alexander Köckritz

Rennen2:  Im zweiten Lauf konnte sich der MH-Motorräder unterstützte Pilot seinen sechsten Holeshot in Folge vor Larcher und Hitzenberger sichern. Durch Pech in der dritten Runde fiel Maximilian auf Platz zwei hinter Larcher zurück. An der Spitze herrschte ein Vierkampf um den Sieg  zwischen Larcher, Kofler, Hitzenberger und Banholzer. Drei Runden vor Ende konnte sich dann der Husqvarna-Pilot die Führung zurück holen und dank seiner guten Ausdauer in zwei Runden einen Vorsprung von etwa drei Sekunden auf Larcher ausfahren. Und so seinen zweiten Lauf und Tagessieg diese Jahr mit Routine ins Trockene bringen.

 

Maximilian: „Ich bin wieder sehr glücklich mit meinem Ergebnis und meiner Leistung. Ich freue mich auch über meinen fünften und sechsten Holeshot in Folge in der Supermoto IDM und dass ich das dritte Wochenende in Folge sturzfrei blieb. Ebenfalls möchte ich mich bei meinem Team, meinem Vater und allen Unterstützern bedanken und besonders bei Jochen Jasinski der mir immer wieder mit sehr guten Tipps und Ratschlägen zu Seite steht. Ich konnte durch seine genauen und kritischen Analysen meiner Rennen mich immer mehr steigern und mehr Selbstvertrauen gewinnen.“

 

Erster Gaststart für Kofler bei der CIV in Mugello

 

Von  Do. 30. Juni bis So. 3. Juli waren wir bei der italienischen Moto3 Meisterschaft (CIV) in Mugello (nördlich von Florenz)  zu Gast. Die CIV wird nach der WM und der CEV (Junior WM) als dritt stärkste Meisterschaft gehandelt.

Das Wetter war sehr schwierig für die Piloten da es im Schatten bis zu 40°C und eine Luftfeuchtigkeit von 40% hatte. Für Maximilian war es anfangs sehr schwer sich an die große und technisch sehr anspruchsvolle Strecke zu gewöhnen fand aber dann zum Qalifying eine einigermaßen gute Abstimmung und einen guten Rhythmus.

 

Zeittraining:

Das erste Zeittraining fand am Freitagabend statt und war zu einer sehr heißen Tageszeit, dennoch konnte sich der Attnang-Puchheimer nach 30 Minuten harten Kampf mit der Zeit auf Position 25 für die Rennen am Samstag und Sonntag qualifizieren.

Samstagmorgens wurde das zweite Qualifying gefahren. In diesen Training konnte Kofler seine Zeit noch etwas verbessern blieb aber auf Startposition 25 für die beiden Rennen.

 

Rennen1:

Im ersten Lauf hatte Kofler einen guten Start und reihte sich nach der ersten Runde auf Position 22 ein. Maximilian fuhr ständig in einem Dreikampf um die Positionen 21, 22, 23. Im Laufe des Rennens konnte  der HAK-Schüler durch einige Ausfälle profitieren und sich schlussendlich mit einem Kampf in der letzten Runde bei seinem ersten Start in der CIV den 16. Platz sichern.

 

Rennen2:

Im zweiten Lauf hatte Kofler ebenfalls einen guten Start und kam ebenfalls als 22 aus der ersten Runde zurück. Das Rennen verlief ähnlich dem ersten und der KTM RC250R Pilot hatte wieder einen Dreikampf um Position 18. Nach vielen Überholmanövern konnte sich Kofler gegen die anderen Fahrer in der letzten Runde durchsetzen und den 18 Platz sicher ins Ziel bringen, und seine beste Zeit noch im letzten Lauf um fast zwei Sekunden runter drücken.

 

Maximilian:

„Dieses Wochenende war sehr schwierig da ich vor zwei Wochen noch mit der Supermoto Maschine in Großenhain fuhr. Die Strecke ist faszinierend durch die vielen Bergauf und Bergab Passagen und durch die blind einzulenkenden Schikanen. Durch das gute Training in den Wintermonaten machten mir die heißen Temperaturen eher weniger aus. Ich bin mit dem Ergebnis, Rundenzeiten, mehr als zufrieden. Für mich sind die Platzierungen in meinem ersten Jahr auf einer Moto3 nicht so wichtig. In erster Linie ist es wichtig dass ich den Zeitlichen Rückstand nach vorne reduzieren kann. Ich habe wieder viele Fahrer kennen gelernt und freue mich jetzt schon auf den nächsten Einsatz bei der CIV am Misano World Circuit Marco Simoncelli Ende dieses Monats vom 29.07.-31.07.2016“.

Große Schritte vorwärts für Kofler mit der Moto3

Am Wochenende vom 04. Juni bis 05. Juni 2016 waren wir am Pannoniaring in Ungarn zum zweiten Lauf der Alpe-Adria. Kofler ging als Gaststarter in der Moto3 an den Start. Die Strecke ist eine sehr spannende und wellige Strecke.

 

Zeittraining:

Im Zeittraining herrschten perfekte Bedingungen für ein spannendes Qualifying. Nach dem 25-minütigen Zeittraining konnte sich Kofler den letzten Platz in der ersten Startreih als Vierter sichern.

 

Rennen 1:

Im ersten Rennen konnte Kofler den Start gewinnen und als erster in die erste Kurve fahren, doch noch in der ersten Runde fiel Maximilian auf Platz drei zurück. Ab der dritten Runde hatte der HAK-Schüler dann einen Kampf von Platz drei bis Platz sechs. Die vier Fahrer tauschten sehr oft Plätze und gaben den Zusehern ein sehr spannendes Rennen zu sehen. Schlussendlich beendete der KTM-Pilot das Rennen hinter König, Gbelec und Svoboda auf Platz vier.

 

  1. Oliver König

  2. Martin Gbelec

  3. Petr Svoboda

  4. Maximilian Kofler

 

Rennen 2:

Der Start zum zweiten Lauf verlief genau wie der erste und Kofler kam nur auf Platz vier aus der ersten Runde da er sich zweimal in der ersten Runde verbremste. Diesen Platz fuhr der Attnang-Puchheimer bis zum Schluss alleine und unangefochten ins Ziel und wurde wie auch im ersten Lauf vierter.

 

  1. Oliver König

  2. Martin Gbelec

  3. Cameron James Horseman

  4. Maximilian Kofler

 

Maximilian:

„Für mich verlief dieses Wochenende sehr gut da ich mich von Training zu Training in den Rundenzeiten steigern konnte und ich meine persönliche Bestzeit um 4,5 sec nach unten schraubte. Am Ende vom 2. Lauf traten bei

 

meiner KTM RC250R noch nicht feststellbare Fahrwerksunruhen auf. Wir müssen jetzt die Daten auswerten und den Fehler beheben. Ich konnte mir beim nächsten Lauf zur Italienischen Meisterschaft (CIV) in Mugello (ITA) einen Startplatz sichern. Es wird für mich und meinem Vater sicher ein großes Erlebnis, auf so einer traditionsreichen und eindrucksvollen Rennstrecke vor sicher sehr vielen begeisterten Italienischen Fans, ein rennen zu fahren.“

Hundertstelkrimi in St. Wendel beim 2.Supermoto IDM Lauf

Vom 21.05.-22.05.2016 fand unter super Bedingungen der zweite Lauf zur Internationalen Deutschen Supermotomeisterschaft im Wendelinus-Park in Sankt Wendel (Saarland) statt. In Sankt Wendel zu fahren ist eine Besonderheit, denn diese Strecke ist ein Stadtkurs und es sind jedes Jahr tausende Zuschauer vor Ort.

 

Zeittraining:

In einem knappen Zeittraining  konnte Maximilian seine MH-Husqvarna auf den dritten Startplatzt stellen. Die Rennen versprachen schon nach dem Zeittraining sehr viel Spannung. Maximilian hatte sehr wenige freie Runden zur verfügung da 32 Starter in der N2 am Start waren und so nur schwer eine freie Runde zu finden war.

                                       

  1. Max Banholzer (GER/YAMAHA)1:00.615

  2. Bernhard Hitzenberger (AUT/YAMAHA)1:00.835

  3. Maximilian Kofler (AUT/HUSQVARNA)1:01.276

  4. Markus Larcher (AUT/KTM)1:01.291

                                                                                                                                                                

Rennen 1:

Im ersten Lauf hatte Kofler von Startplatz drei einen sehr guten Start und konnte sich den Holeshot, d.h. als erster in die erste Kurve einbiegen, sichern. In der dritten Runde fiel Maximilian auf Platz zwei zurück. Diesen Platz behielt der  Welser HAK1-Schüler bis Rennende. Gegen Ende des Rennens hatte Maximilian etwas Pech mit dem Überrunden der langsameren Piloten und konnte somit keinen Angriff auf Max Banholzer mehr starten.

 

  1. Max Banholzer (GER/YAMAHA)

  2. Maximilian Kofler (AUT/HUSQVARNA)

  3. Bernhard Hitzenberger (AUT/YAMAHA)

 

 

Rennen 2 :

Im zweiten Lauf konnte sich der 15-Jährige (Jüngster Pilot der IDM) ebenfalls den Holeshot sichern, doch er musste bereits in der ersten Runde die Führung an Max Banholzer übergeben. Mitte des Rennens konnte auch Hitzenberger an Maximilian vorbeigehen. Dieser kam kurz nach dem Überholmanöver zu Sturz und fiel auf Platz drei zurück. Kofler konnte gegen Rennende durch sehr beherzte Runden eine Lücke von 2 sec. zu Banholzer schließen. Leider konnte der Husqvarna Pilot nicht mehr an seinem MH-Motorräder Teamkollege vorbeigehen und wurde somit mit 0,057 Sekunden Rückstand Tageszweiter.

  1. Max Banholzer (GER/YAMAHA)

  2. Maximilian Kofler (AUT/HUSQVARNA)

  3. Bernhard Hitzenberger (AUT/YAMAHA)

 

Gesamtwertung:

 

Max Banholzer97 Punkte

  1. Bernhard Hitzenberger83 Punkte

  2. Maximilian Kofler76 Punkte

  3. Markus Larcher68 Punkte

Maximilian:

„Ich bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden, leider konnte ich im zweiten Lauf an Max Banholzer nicht mehr vorbeigehen und somit musste ich mich mit 0,057 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Wir haben im Vorfeld zu diesem Rennen hart am Motorrad in Sachen Motor und Fahrwerk gearbeitet. Die Veränderungen waren sehr positiv.

Das nächste Rennen werde ich wieder mit meiner KTM RC250R Moto3 am Pannoniaring zur Alpe Adria bestreiten.“

 

 

 

Erstes Podium beim zweiten antreten mit der Moto3 am Lausitzring (BRD)

 Am Wochenende vom 29. April bis 01. Mai 2016 waren wir am Lausitzring (Deutschland) zum dritten Rennen des Northern Europe Cup zu Gast. Dieses Rennen fand zusammen mit der IDM Superbike statt. Auch diese Strecke war für mich wieder neu. Ich konnte mich aber schon am Freitag im Freien Training gut auf die Strecke einstellen. Mir gefällt das Layout der Strecke sehr gut. Es wird auch auf einem Teil vom Langstreckenoval gefahren und es war eindrucksvoll zwischen den sehr hohen Tribünen mit hoher Geschwindigkeit vorbei zu fahren.

 

Zeittraining:

Im Zeittraing war das Wetter sehr gut und man hatte perfekte Bedingungen für ein spannendes Qualifying. Kofler konnte im         ersten Zeittraing, das am Samstagmorgen war, eine gute Zeit fahren und war nach Qualifying 1 auf Platz 14 gesamt mit der Honda Standard Klasse und fünfter in der GP-Wertung.

Nach ein paar kleinen Veränderungen am Fahrwerk konnte Maximilian seine Zeit im zweiten Zeittraining noch etwas nach unten schrauben. Der HAK Schüler stellte seine von KTM unterstützte KTM RC250R auf den 11. Startplatz. Das bedeutete den 5.Platz in der GP-Wertung.

 

Rennen:

Das Rennen startete um 11:05 sehr turbulent. In der ersten Kurve kamen sich Czichos und Innerfors in die Quere und Eingangs auf die Gegengerade stürzte sein Freund Jason Dupasquier unmittelbar vor Kofler. Dupasquier wurde noch von einem anderen Fahrer touchiert und somit wurde das Rennen abgebrochen.

Etwas negativ Beeindruckt vom Rennabbruch hatte Maximilian einen guten zweiten Start und konnte sich gleich von Anfang an auf Gesamtplatz acht und Platz drei in der GP Klasse einreihen. Nach drei Runden fiel der von IXS unterstützte HAK1 Wels Schüler auf Platz vier zurück. Nach einigen Runden hinter dem Holländer Dennis Koopman konnte Maximilian wieder an dem Viertplatziertem der Jahreswertung vorbeigehen und sich auf Platz Drei festsetzen. Nach einigen Positionswechseln mit Erhard, Orgis L., Orgis K., konnte Kofler das Rennen auf dem dritten Platz in der GP Klasse und Gesamtplatz Sechs beenden und sich so sein erstes Podium mit der Moto3 sichern.

 

Maximilian:

„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und überglücklich das ich schon bei meinem zweiten Rennen mit der Moto3 auf dem Podium stehen konnte. Dieses Wochenende verlief für mich sehr gut da wir den zeitlichen Rückstand nach vorne wieder etwas verkleinern konnten und ich ein sehr gutes Tempo für die nächsten Rennen gefunden habe.

In der Meisterschaft bin ich jetzt Fünfter da ich das letzte Rennen in Assen aufgrund einer Terminüberschneidung mit der Supermoto IDM nicht fahren konnte. Ich möchte mich noch bei allen die mir geholfen haben bedanken und ganz besonders bei Helmut Frey für die neuen perfekt zum Lederkombi passenden Stiefeln aus dem Hause daytona.

Ein weiterer großer Dank gilt dem gesamten Team Freudenberg für die Hilfe und die vielen guten Ratschläge an diesem Wochenende. “

Erster Start in der N2 zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft

Am Wochenende vom 16. April bis 17. April 2016 waren wir im Emstalstadion in Harsewinkel (Deutschland / Ostwestfalen) zum ersten Rennen der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft zu Gast. Wir fuhren auf der traditionellen Kombinationsstrecke aus Sandoval und Kartbahn auf der schon seit 1994 gefahren wird. Maximilian geht 2016 in der Klasse N2 mit einer von MH-Motorrädern zu Verfügung gestellten Husqvarna FC350ccm an den Start. In dieser Klasse geht es um den Titel des „DMSB Supermoto Meisters“.

 

Zeittraining:

In einem sehr knappen Qualifying das am Samstagabend gefahren wurde konnte sich Maximilian ganz knapp nicht für die erste Startreihe qualifizieren und musste sich Schlussendlich „nur“ mit Platz fünf zufrieden geben. Die Poleposition holte sich Bernhard Hitzenberger mit einer einzigen Fabelrunde. Das Zeittraining versprach viel Spannung für die Rennen am Sonntag da die Startplätze Zwei bis Elf  innerhalb einer Sekunde waren.

 

  1. Bernhard Hitzenberger (AUT/YAMAHA)                             1:02.517

  2. Max Banholzer (GER/YAMAHA)                                          1:04.177

  3. Till Goldenstein (GER/SUZUKI)                                          1:04.322

  4. Markus Larcher (AUT/KTM)                                              1:04.323

  5. Maximilian Kofler (AUT/HUSQVARNA)                              1:04.424

                                                                                                                                                         Rennen 1:

Im ersten Rennen hatte Kofler einen sehr guten Start und lag Anfangs auf Platz drei. Nach der Hälfte des Rennens fiel Maximilian auf Platz fünf zurück und konnte mit dem dritten und vierten gut mitfahren. Beim Versuch eines Überholmanövers kam der Husqvarna  Pilot in einer 180° Kurve zu Sturz. Kofler brauchte etwas Zeit um das Motorrad wieder in Bewegung zu setzen da es sich in einem Reifen neben der Strecke verhängt hatte. Auf Platz 13 konnte Maximilian das Rennen wieder aufnehmen. In der letzten Runde fuhr der HAK-Schüler noch auf Platz elf vor und beendete das Rennen auch auf diesem Platz.

 

  1. Morten Hagemann (GER/TM) Gaststarter (keine Punkte)

  2. Max Banholzer (GER/YAMAHA)

  3. Nick Seeger (GER/HUSQVARNA)

 

Rennen 2 :

Im zweiten Lauf hatte Kofler ebenfalls einen guten Start wurde aber in der ersten Kurve etwas abgezwickt und konnte sich als vierter einreihen. In der zweiten Runde konnte der Husqvarna Pilot an Larcher vorbeigehen und sich auf Platz drei vorschieben. Diesen Platz gab er trotz nachlassenden Reifen nicht mehr her und konnte sich so sein erstes Podium in der Klasse N2 sichern.

ernhard Hitzenberger (AUT/YAMAHA)

  1. Max Banholzer (GER/YAMAHA)

  2. Maximilian Kofler (AUT/HUSQVARNA)

 

Maximilian:

„ich bin mit meiner Leistung an diesem Wochenende sehr zufrieden. Mit dem Sturz im ersten Lauf habe ich mich selbst etwas enttäuscht da ich ein sehr gutes Ergebnis weggeworfen habe. Nun freue ich mich auf das nächste Rennen das wieder mit der Moto3 ist. Ich möchte mich noch bei meinen Sponsoren und MH-Motorräder für die Hilfe bedanken. “

 

Gelungenes Debüt auf der Rundstrecke in Silverstone zum NEC-Cup

Am Wochenende vom 08. April bis 10. April 2016 waren wir in Silverstone (Großbritannien) zum ersten Rennen des Northern Europe Cup zu Gast. Wir fuhren im Rahmenprogramm der BSB (British Superbike). Silverstone ist eine sehr lange und anspruchsvolle Strecke. zudem war das Wetter sehr wechselhaft und unberechenbar. Das war Maximilians erstes Rennen auf seiner von KTM-Motorsport unterstützten KTM Moto3 RC250R Rennmaschine, deshalb tat er sich auch sehr schwer mit den wechselnden Bedingungen umzugehen. Trotz der kalten Temperaturen kamen tausende Britische Motorsportfans an die traditionelle und sehr moderne Rennstrecke Silverstone.

Zeittraining:

Im ersten Zeittraining von zwei war das Wetter bewölkt aber trocken. Da Maximilian und das Team noch nicht so viel Erfahrung haben bei der Fahrwerksabstimmung gegenüber dem Training eher zu weich unterwegs. Mit einer optimalen Einstellung wär eine Zeitenverbesserung noch möglich gewesen. Nach den 30 Minuten Qualifying war Maximilian im NEC-Cup auf Platz 4 hinter Georgi (Deutschland), Koopman (Holland) und Dupasquier (Schweiz).

Maximilian Hoffte auf das zweite Zeittraining. Kurz vor dem zweiten Qualifying regnete es sehr stark. Durch die nassen Bedingungen konnten keine Zeitenverbesserungen erfolgen. Maximilian nutzte jedoch das ganze Qualifying um erstmals mit Regenreifen mit seiner KTM um Erfahrung im Regen zu sammeln.

Rennen 1:

Vor dem ersten Lauf kam ein kurzer Regenschauer. Es fuhren Alle mit Regenreifen los. Nach der Warm-up-Lap war Maximilian klar, dass es die falsche Reifenwahl war. Nach einem eher verhaltenen ersten Rennstart und bei abtrocknender Strecke beendete Maximilian sein erstes Moto3 Rennen auf Platz fünf im NEC-Cup.

Rennen 2 :

Im zweiten Lauf wurde nach der besten Zeit im ersten Lauf gestartet, das ergab für Kofler Startplatz fünf. Nach einem etwas besseren Start war Maximilian auf Platz fünf. Aufgrund Maximilians Zurückhaltung in den ersten Runden verlor er zwar viel Zeit auf die Konkurrenten aber konnte einen Sturz vermeiden, da sehr viele andere Fahrer wegen den kühlen Temperaturen einen Sturz in den ersten Runden hatten, konnte der HAK-Schüler wieder ein paar Plätze aufholen. Schlussendlich konnte Maximilian seine Zeit gegen Rennende noch etwas verbessern und das Rennen auf Platz vier beenden.

Maximilian:

„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden da es mein erstes Rennen auf der Rennmaschine war. Leider kann ich das zweite Rennen zum Northern Europe Cup nächstes Wochenende in Assen nicht fahren da ich beim Supermoto IDM Auftakt in Harsewinkel meine Verpflichtungen habe. Für das nächste Moto3 Rennen habe ich jetzt sehr viel gelernt

und freue mich sehr auf das Rennen am Lausitzring (Deutschland) am 01. Mai. Ich lerne das Bike auch immer besser zu verstehen und kann immer schneller werden und meine Zeiten Step-by-Step verbessern. Zudem entschied ich mich vor zwei Jahren als wir als Familie in Silverstone die MotoGP-Rennen besuchten mit dem Rundstrecken fahren zu beginnen. Heute habe ich hier mein erstes Rennen vor tausenden britischen Motorsportfans fahren dürfen einfach „geil". "

Neuer Sponsor

 

Mit der Firma KuK Sonnenschutz dürfen wir einen neuen Sponsor in unserem Team recht Herzlich begrüssen. Die Firma KuK beschäftigt sich mit Rollladen, Raffstore und alles Rundum den Sonnenschutz. Weiter Infos unter www.kuk-sonnenschutz.at

Es freut uns sehr das wir mit Herrn Klaus Klaffenböck einen sehr motivierten Mann für unseren Sport gefunden zu haben. Es ist für uns eine weitere große Hilfe in der kommenden Saison 2016 mit der Supermoto IDM in der Klasse N2 und dem neuen Projekt Moto3 im NEC Cup.

 

Neue Motorräder eingetroffen

 

Maximilian bekam von seinem Team Chef Markus Haas (MH-Motorräder) für die Saison 2016 eine neue Husqvarna FC 350 zur verfügung gestellt.

Das ist das erste mal das Maximnilian ein Motorrad für eine Saison zur verfüging gestellt bekommt.

Es ist natürlich für uns alle eine riesige Hilfe die uns Markus Haas damit zukommen lässt.

 

Weiteres traf bei uns ein KTM RC250R ein. Mit viel Unterstützung aus dem Hause KTM und insbesonders von der Abteilung Motorsport unter dem Projektleiter Herr Christian Korntner.

KTM schnürrte für uns ein super Paket und somit kann Maximilian parallel zur Deutschen Supermoto Meisterschaft in der Klasse N2 auch einige Rennen zum neu geschaffen NEC Cup (Northern European Cup) bestreitten. Falls es die Termine erlauben möchte Maximilian auch noch Rennen zur CIV (Italienischen Meisterschaft) und zur Alpe Adria mitfahren.

  •  

 

 

Moto GP Red Bull Rookies Cup Selection

 

Vom 15.10.-17.10.2015 fand die Selection zum Moto GP Red Bull Rookies Cup 2016 in Guadix (SPA) statt.

Zu diesem Event wurde Maximilian eingeladen um dort sein Können auf einer 125 ccm Metrakit unter 103 aus 27 Nationen kommenden Kanditaten unter Beweis zu stellen. Maximilian konnte sich schnell an die 125ccm  Maschiene gewöhnen und sich für das Finale qualifiezieren. Trotz einer sehr guten Performance war Maximilian nicht unter den 9 die nächste Saison im Moto GP Reb Bull Rookies Cup fahren. Auch wenn Maximilian nicht in den Cup kam, war es ein tolles Wochenende und eine gute Erfahrung für ihn.

 

 

Maximilian Kofler #13 ist

 Deutscher Meister 2015

 

Der Attnang-Puchheimer Husqvarna Pilot bewies mit einem Sieg beim Finale der Saison 2015 in Stendal das er heuer der berechtigte Gesamtsieger in der Klasse P3 in Deutschland ist.

Das Finale wurde, wie schon im vergangenen Jahr, wieder in Stendal in der Nähe von Magdeburg ausgetragen. Bei idealen Verhältnissen an beiden Renntagen und einer perfekt präparierten Strecke konnte dem Finale nichts mehr entgegenstehen.

Maximilian reiste mit einem Polster von 38 Punkten Vorsprung auf Steffen Hiemer nach Stendal. Aber schon vor dem ersten Training erhielten wir die Nachricht, dass sein noch einziger in Frage kommender Gegner, Steffen Hiemer, nicht starten kann da er sich die Mittelhandknochen gebrochen hatte. Im ersten Augenblick war die Luft für das Wochenende draußen. Nichts desto trotz konzentrierte sich Max voll und ganz auf das fahren.

 

Zeittraining:

Das Zeittraining verlief jedoch nicht wie geplant. Max erwischt keine frei Runde und musste sich so mit dem sechsten Startplatz in der zweiten Startreihe zufrieden geben.

 

Halbfinale:

Im Halbfinale fand nach dem nicht sehr gut gelungenen Start keinen Weg an der Oberösterreicherin Laura Höllbacher vorbei. Nach einem Sturz von Höllbacher in der letzten Runde konnte sich Kofler auf Platz sechs schieben und so den elften Startplatz für das am Sonntag gefahrene Finale belegen.

 

Finale:

Im Finale hatte Kofler einen guten Start und konnte sich als fünfter gesamt und als erster in der P3 einreihen. Fünf Runden vor Schluss nahm Kofler etwas Tempo raus um die hinter ihm fahrenden Teamkollegen, Peter und Max Banholzer, beide in der Klasse N2 am Start, vorbeiziehen zu lassen. Sodas die beiden zu ihrem Gegner in deren Meisterschaft Peter Mayerbüchler aufschließen können. Am Ende konnte der HAK-Schüler auch den letzten Lauf in der Klasse P3 für sich entscheiden und so auch die Gesamtwertung nach Österreich holen.

 

 

Vizestaatsmeistertitel und erste EM-Punkte beim Supermoto GP von Österreich in Melk

Am Wochenende von 19.09-20.09.2015 waren wir beim WM, EM und ÖM-Finale in Melk (Niederösterreich). Die ca. 1900 Meter lange Strecke zählt zu den schnellsten Strecken des Rennkalender 2015. Maximilian ging diese Wochenende in der ÖM und der EM an den Start. Maximilian ist der jüngste Starter seit Bestehen der Europameisterschaft.

 

Österreichische Meisterschaft:

 

Zeittraining (ÖM):

Das Zeittraing für die ÖM verlief nicht ganz nach Plan. Der Attnang-Puchheimer stürzte bei zwei versuchen eine schnelle Runde zu fahren und konnte somit „nur“ den dritten Startplatz für die am Samstag und Sonntag gestarteten Rennen herausfahren.

  1. Markus Larcher        
  2. Laura Höllbacher
  3. Maximilian Kofler
  4. Dominik Lehner

 

Rennen1:

Im ersten Rennen gewann Kofler den Start und führte drei Runden bis Larcher an ihm vorbei gehen konnte. Nach einigen Runden hinter dem Steirer startete der HAK-Schüler in der vorletzten Runde einen Angriff und ging mit einem überaus mutigen Überholmanöver in der sehr schnellen West-Kurve außen an Larcher vorbei. Somit war der erste Lauf unter Dach und Fach.

  1. Maximilian Kofler
  2. Markus Larcher
  3. Laura Höllbacher

 

Rennen2:

Der zweite Start verlief wie der erste doch Larcher konnte bereits in der zweiten Kurve die Führung übernehmen. Maximilian fuhr das ganze Rennen hinter Larcher bis er in der Vorletzten Runde gleich wie im ersten Lauf an dem KTM-Pilot vorbei gehen konnte.

  1. Maximilian Kofler
  2. Markus Larcher
  3. Laura Höllbacher

 

Rennen3:

 

Beim dritten Start hat Kofler das erste Mal in dieser Saison das nachsehen am Start und konnte nur als fünfter in die erste Kurve fahren, doch bereits in der zweiten Runde lag Maximilian wieder auf Platz drei. Eine Runde später ging der Husqvarna Pilot an der sehr stark fahrenden Laura Höllbacher vorbei und nahm die Verfolgung von Larcher auf. Maximilian lag zu diesem Zeitpunkt schon vier Sekunden zurück. Ein paar Runden vor Schluss war der 15-Jährige am Steirer dran und konnte schnell die Führung übernehmen. In den letzten Runden fuhr sich Kofler einen kleinen Vorsprung heraus und konnte so seinen ersten Dreifachsieg in der Saison 2015 feiern.

 

  1. Maximilian Kofler
  2. Markus Larcher
  3. Jan Drkos

 

Tageswertung:

  1. Maximilian Kofler            75 Punkte
  2. Markus Larcher               66 Punkte
  3. Laura Höllbacher            58 Punkte

 

Jahreswertung:

  1. Markus Larcher              357 Punkte
  2. Maximilian Kofler           346 Punkte
  3. Dominic Lehner              264 Punkte 

 

Europameisterschaft:

 

Da Maximilian im August das Mindestalter von 15 Jahren erreichte durfte er erstmals bei der Europameisterschaft teilnehmen. In diesem Top besetzten Starterfeld herrschen etwas rauere Sitten als bei den Nationalen Klassen. Schon bei den freien Trainings konnte Maximilian im Windschatten der schnellen EM-Piloten Top Zeiten fahren.

 

Im Zeittraining hängte sich der Husqvarna Pilot hinter einem seiner Vorbilder, dem TM Piloten Toni Klem (FIN), und der zog ihn auf einen nicht erwarteten 16. Startplatz.

 

Der Start zum ersten Rennen verlief perfekt. Nach einem Gerangel im ersten Offroadteil kam Max als 14. aus der ersten Runde zurück. Voll motiviert konnte er eine Runde später auch noch Kevin Farge (SWE) ausbremsen und nahm die Verfolgung auf Andy Buschberger auf. Aufgrund seiner Husqvarna 350 gegenüber den 450 ccm Motorrädern musste er beim Bremsen viel riskieren um Platz gut zu machen. Nach einigen Runden kam Max Offroadeingang zu Sturz. Von Platz 24 aus kämpfte er sich noch auf den 20. Platz vor. Damit war der 1. EM-Punkt beim ersten Antreten geschafft.

 

Nach einem kleinen Regenschauer wurde der 2. Lauf als Wet-Race gestartet. Es gingen alle mit Regenreifen ins Rennen. Kurz vor dem Start setzte der Regen aus und durch den starken Wind trocknete die Strecke schnell ab. Mit noch nicht so viel Erfahrung mit Regenreifen auf trockener Fahrbahn fuhr Max ein solides Rennen und brachte eine für ihn sehr guten 17. Platz ins Ziel.

 

Maximilian:

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Wochenende da ich heuer nach dem Gesamtsieg im Grenzland-Cup den Vizestaatsmeistertitel einfahren konnte. Außerdem durfte ich nach vier Tagessiegen in Folge am Sonntag den fünften feiern. Dieses Wochenende habe ich auch sehr viel gelernt da es in der Europameisterschaft etwas anders zur Sache geht. Mit viel Erfahrung vom Wochenende freue ich mich schon sehr auf das Finale  in der IDM nächste Woche in Stendal, wo ich derzeit 38 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten habe.

Danke an alle meine Sponsoren und die mich bei meinem Weg begleiten und unterstützen.“

 

Infos und Ergebnisse:

www.supermotos1.com

www.supermoto-austria.at

 

Ergebnis EM:

http://mgmtiming.azurewebsites.net/report/00000034_supermoto%20european%20champ.%20austria/s2/pdf/s2%20-%20overall%20classification%20-%20classification%20-%202015-09-20%2016.25.02.pdf

 

Ergebnis ÖM:

http://www.mgmtiming.it/2015/varie/2015-09-20%20supermoto%20melk/om%20s%20junioren/pdf/om%20s%20junioren%20-%20gesamt%20wertung%20-%20classification%20-%202015-09-20%2014.51.56.pdf

 

Fotos:

www.fotoimpressionen.org

Klicken Sie hier, um „2015 Melk“ aufzurufen.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
2015 © Motorsport Kofler e.U.
pr-design